Thüringens größte Pathologie bekommt neuen Chefarzt
Personalie

Thüringens größte Pathologie bekommt neuen Chefarzt

Erfurt

Leitungswechsel im Pathologischen Institut des Helios Klinikums Erfurt

Dr. med. Kay Hertel ist seit April neuer Chefarzt des Pathologischen Instituts im Helios Klinikum Erfurt. Der 43-Jährige übernimmt die Leitung des Instituts von Prof. Dr. med. Hartwig Kosmehl, der nach einer gemeinsamen Übergangszeit Ende Juni in den Ruhestand gehen wird. Dr. Hertel verfügt über eine langjährige Erfahrung im wissenschaftlichen und praktischen Bereich der Pathologie. Nach seiner Approbation im Jahr 2003 absolvierte er seine Facharztweiterbildung am Pathologischen Institut des Helios Klinikums Erfurt. Im Jahr 2010 folgte dann die Ernennung zum Oberarzt. Seit 2016 war er leitender Oberarzt und stellvertretender Chefarzt des Instituts für Pathologie am Helios Klinikum Erfurt. „Das Pathologische Institut des Helios Klinikums Erfurt genießt über Thüringen hinaus einen hervorragenden Ruf – sowohl auf wissenschaftlicher Ebene wie auch beim Einsatz neuster Analyseverfahren und modernster Technik. Die erfolgreiche Arbeit möchte ich gemeinsam mit meinem Team fortsetzen und ausbauen“, sagt Dr. Hertel.

„Das Pathologische Institut des Helios Klinikums Erfurt genießt über Thüringen hinaus einen hervorragenden Ruf – sowohl auf wissenschaftlicher Ebene wie auch beim Einsatz neuster Analyseverfahren und modernster Technik. Die erfolgreiche Arbeit möchte ich gemeinsam mit meinem Team fortsetzen und ausbauen.“

Dr. Kay Hertel, Chefarzt des Pathologischen Instituts

Sein Vorgänger Prof. Kosmehl leitete das Pathologische Institut seit 2002 und hat es maßgeblich mit aufgebaut und geprägt. Heute ist das Institut für die pathologischen Untersuchungen von rund 250.000 Thüringern verantwortlich. In den vergangenen 30 Berufsjahren Kosmehls hat sich das Berufsbild der Pathologie allerdings entscheidend gewandelt. Obwohl die Pathologie auch heute noch in erster Linie immer mit der Obduktion von Leichen assoziiert wird, spielen diese im Arbeitsalltag des Instituts nur noch eine untergeordnete Rolle. So führt das Team der Pathologie lediglich rund 100 Sektionen pro Jahr durch. "Früher ging es darum zu ergründen, warum jemand verstorben ist. Heute wiederum steht die Pathologie meist am Anfang einer Erkrankung", sagt Prof. Kosmehl. Im Mittelpunkt heutiger pathologischer Analysen steht die Untersuchung von Zellen- und Gewebsproben. Sie geben Aufschluss darüber, ob es sich bei dem entnommenen Material um unauffällige, auffällige oder krebsverdächtige Proben handelt. Allein im Pathologischen Institut des Helios Klinikums Erfurt werden jährlich rund 100.000 pathologische Analysen durchführt. Mit ihrer Hilfe werden patientenorientierte Behandlungen entwickelt - etwa bei der Ausgestaltung von Krebstherapien.