Hautexperten im Helios Klinikum Erfurt gehören zu den Besten in Deutschland
Wissenswertes rund um die Haut

Hautexperten im Helios Klinikum Erfurt gehören zu den Besten in Deutschland

Erfurt

Liegestühle entern, ruft das die Besorgnis von Dermatologen auf den Plan. Denn mit intensiver Sonneneinstrahlung steigt das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Der jüngste Hautkrebsreport der Techniker Krankenkasse hat die aktuellen Zahlen dazu: 1,4 Millionen Menschen erkrankten im Jahr 2017 an Hautkrebs. Damit bleiben bösartige Wucherungen der Haut die häufigste Krebsart in Deutschland.

Zahlen, die Prof. Dr. med. Rudolf Herbst, Chefarzt der Dermatologie und Allergologie im Helios Klinikum Erfurt, bestätigen kann. Jährlich werden in seiner Klinik etwa 8.500 Patienten ambulant und stationär behandelt. Die drei am häufigsten gestellten Diagnosen enthalten die gefürchtete Feststellung „bösartig“. Doch Prof. Herbst und sein Team können in vielen Fällen helfen – und zwar besser als anderswo. Erst zu Wochenbeginn wurde die Klinik von der Deutschen Krebsgesellschaft als Hautkrebszentrum rezertifiziert. Bereits zum zehnten Mal. Seinerzeit war die Erfurter Klinik die erste in Deutschland, der externe Gutachter den Titel Hautkrebszentrum verliehen. Zu den überzeugenden Kriterien gehören u.a. die hervorragende Kooperation mit allen anderen Zentren des Onkologischen Zentrums, das fachlich breit aufgestellte Team, modernste Eingriffsräume, schnelle Befundungszeiten für Gewebeuntersuchungen und die Teilnahme an einer Vielzahl klinischer Studien, was den Patienten ermöglicht, von noch nicht zugelassenen Therapiemöglichkeiten bereits vorab zu profitieren.

Die Expertise der Erfurter Hautexperten geht aber noch weit darüber hinaus. „Unsere Diagnostik und Therapie umfasst u.a. noch dermatologische Infektionserkrankungen, entzündliche Hauterkrankungen, Allergologie und Blasen bildende Hauterkrankungen“, listet Prof. Herbst auf. Der Umfang begründet sich nicht zuletzt damit, dass es sich bei der Haut um das größte Organ überhaupt handelt. Bei Erwachsenen wiegt sie bei einer Fläche von bis zu zwei Quadratmetern sieben bis zehn Kilogramm und übernimmt entsprechend viele wichtige Aufgaben. Neben der Wärmeregulierung schützt die Haut beispielsweise den Körper gegen chemische, physikalische und biologische Einwirkungen und dient der Bildung von Vitamin D.

Der ultimative Tipp für optimalen Hautschutz gilt übrigens nicht nur für die kommenden Sommersonnentage: Ständiger Sonnenschutz ist die beste Vorsorge! Darüber hinaus empfehlen Dermatologen regelmäßige Hautkrebs-Screenings. Die Kosten hierfür werden bereits ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre von den Krankenkassen übernommen, manche Kassen übernehmen die Kosten fürs Screening sogar schon deutlich früher.

Noch mehr Wissenswertes rund um die Haut

Aus rot wird braun?

Stimmt nicht! Das kräftige Rot eines Sonnenbrandes ist keine Vorstufe zu schöner Urlaubsbräune. Die Haut rötet sich aufgrund einer Entzündungs-bzw. Verbrennungsreaktion, oft sind die oberen Zellschichten stark beschädigt und die Blutgefäße weiten sich. Darauf folgt in der Regel das Abstoßen der abgestorbenen Zellen, das heißt, die Haut „pellt sich“.

Im Auto ist die Haut vor Sonne geschützt

Stimmt nur bedingt. Die Seitenscheiben lassen sogar bis zu 80 Prozent der UV-Strahlung durch. Nur die Frontscheibe blockt durch eine massivere Oberfläche einen Großteil der Sonne ab. Daher ist es ratsam, bei längeren Fahrten die nach außen zeigenden freien Körperflächen einzucremen.

Sonne hilft gegen Pickel

Stimmt nicht. Zwar wird in der Akne-Therapie durchaus UV-Licht eingesetzt, doch das nur in geringen Dosen und ohne Hitzeentwicklung. In freier Natur regt Sonnenstrahlung die Talgproduktion an und kann so die Entstehung von Pickeln am ganzen Körper begünstigen.

Viel trinken verhindert Falten

Stimmt nur bedingt. Wer viel trinkt, tut seinem Organismus und damit auch seiner Haut zwar grundsätzlich etwas Gutes. Doch gegen Falten wirkt es nur minimal. Besser die Sonne und Nikotin meiden!

Am besten nur Wasser und Seife auf die Haut

Stimmt nicht. Nur Menschen mit robuster oder sehr fettiger Haut sollten zum Duschen und Waschen reine Seife verwenden. Sie enthält einen erhöhten pH-Wert, der auf Dauer den Säureschutzmantel der Haut zerstören kann.

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