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Diagnose Krebs: Zeitnahe Behandlung auch in Corona-Zeiten
Pressemitteilung

Diagnose Krebs: Zeitnahe Behandlung auch in Corona-Zeiten

Berlin

Eine Krebsdiagnose stellt die Betroffenen mental und körperlich vor große Herausforderungen. Aktuell kommen noch weitere Sorgen hinzu, die Corona-Lage könnte die Krebstherapie beeinträchtigen. Das Helios Netzwerk Krebsmedizin ist darauf ausgerichtet, eine Krebstherapie auch während der Pandemie sicher und ohne Verzug durchzuführen.

Schwere Krankheitsdiagnosen fordern Patientinnen und Patienten psychisch mitunter stark. In einer Ausnahmesituation wie der derzeitigen Corona-Pandemie nimmt die Verunsicherung und psychische Belastung von Betroffenen noch zu. Viele Patientinnen und Patienten sorgen sich, dass ihre Behandlung durch Corona aufgeschoben werden könnte. Andere möchten ihre Therapie aus Sorge vor einer Corona-Ansteckung in den Kliniken selber verschieben. „Eine Krebsbehandlung sollte jedoch nie aufgeschoben werden, denn ein schnelles Handeln entscheidet oft über den Erfolg der Therapie“, erklärt PD Dr. Herbert Sayer, Leiter Onkologisches Zentrum am Helios Klinikum Erfurt.

Krebsdiagnose in Corona-Zeiten – was sollen Patienten tun?

Ein Krebspatient im Gespräch mit seinem behandelnden Arzt | Foto: Helios Kliniken

Eine Krebsdiagnose ist immer ein Schock. Umso wichtiger ist es, dass sich Patientinnen und Patienten von einem Onkologen ausführlich über die möglichen Therapien aufklären lassen. Bei der Suche nach einem geeigneten Facharzt ist man nicht allein: Empfehlungen können sich Betroffene in der Regel beim Hausarzt holen. Auch telefonische Beratungen, wie die der Deutschen Krebshilfe oder von sogenannten Patientenlotsen, stehen Betroffenen zur Seite und unterstützen dabei, den richtigen Arzt und die richtige Klinik für die Behandlung zu finden.

„Auch in der Hochphase der Pandemie haben wir keine Krebsbehandlung in unseren Kliniken abgesagt. Ein Krebspatient sollte seine Behandlung auf keinen Fall aufschieben, sondern auf einen zeitnahen Beginn der Therapie bestehen“, empfiehlt PD Dr. Sayer.

Helios setzt bei der Behandlung von Krebspatientinnen und -patienten auf sein deutschlandweites Netzwerk Krebsmedizin. „Unser Anspruch ist es, den Patientinnen und Patienten die bestmögliche Behandlung anzubieten, unabhängig davon, in welcher unserer Kliniken sich der Patient primär vorstellt. Unsere interne Vernetzung gewährleistet, dass der Patient die für ihn optimale Therapie angeboten bekommt“, sagt Prof. Dr. Andreas Meier-Hellmann, Helios Geschäftsführer Medizin.

„Ein großer Vorteil des Netzwerks ist, dass wir unsere Kapazitäten optimal nutzen können. Sollte die Corona-Lage eine Therapie in einer bestimmten Klinik verhindern, können wir dem Patienten die Betreuung durch seinen behandelnden Arzt in einer anderen Helios Klinik anbieten“, ergänzt Prof. Dr. Meier-Hellmann.

Auch in der Hochphase der Pandemie haben wir keine Krebsbehandlung in unseren Kliniken abgesagt. Ein Krebspatient sollte seine Behandlung auf keinen Fall aufschieben, sondern auf einen zeitnahen Beginn der Therapie bestehen.

PD Dr. Herbert Sayer, Leiter Onkologisches Zentrum am Helios Klinikum Erfurt

Welche Auswirkungen hat Corona auf Krebsbehandlungen?

Krebsvorsorge in der Gynäkologie | Foto: Helios Kliniken

Dass Corona offenbar Auswirkungen auf die Krebsbehandlungen hat, konnte Helios kürzlich in einer Studie belegen. Ein Ärzteteam verglich die stationären Aufnahmen für alle Tumordiagnosen und -behandlungen in den Helios Kliniken während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 mit denen des Vorjahres. Dabei zeigte sich ein Rückgang der Behandlungen um zehn bis 20 Prozent.

„Solche Erkenntnisse bereiten uns große Sorgen. Die Konsequenzen von ausgebliebenen oder erst verspätet begonnenen Therapien, lassen sich jetzt allerdings noch nicht vollumfänglich absehen. Wir können nur an alle Patientinnen und Patienten appellieren, Untersuchungstermine und Behandlungen wahrzunehmen. Die Kliniken haben sich frühzeitig auf die Corona-Situation eingestellt, um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten. Die Gefahr, die durch eine zu spät diagnostizierte Krebserkrankung besteht, ist weitaus größer“, erklärt PD Dr. Sayer. Darüber hinaus gilt in den Helios Kliniken ein striktes Sicherheits- und Hygienekonzept, um die Ansteckung von Patientinnen und Patienten in den Kliniken zu vermeiden.

Ein großer Vorteil des Helios Netzwerks ist, dass wir unsere Kapazitäten optimal nutzen können. Sollte die Corona-Lage eine Therapie in einer bestimmten Klinik verhindern, können wir dem Patienten die Betreuung durch seinen behandelnden Arzt in einer anderen Helios Klinik anbieten.

Prof. Dr. Andreas Meier-Hellmann, Helios Geschäftsführer Medizin
Bildmaterial und Informationen zum Download Helios_Pressemitteilung_Krebsdiagnose_in_Corona-Zeiten
Bild_Helios_Krebspatient_im_Gespräch_mit_Arzt_seitlich
Bild_Helios_Krebspatient_im_Gespräch_mit_Arzt_frontal
Bild_Helios_Krebsvorsorge_Gynäkologie

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