Aktuelle Besucherregelung

Wir möchten das Sicherheitslevel für Patienten, Mitarbeiter und auch Besucher hoch halten. Daher gilt bei uns derzeit ein generelles Besuchsverbot. Ausnahmen bedürfen der ärztlichen Einzelfallentscheidung. Weiterführende Infos.

Im Klinikum gibt es KEINE öffentliche Abstrichstelle. Kreuzfahrt-Passagiere unserer Kooperationspartner TUI, AIDA und Hapag Lloyd finden alle nötigen Infos hier: Tests für Reisende

Unsere Leistungen

Die Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen erfordern heute eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit von Spezialisten verschiedener Fachrichtungen und medizinischer Berufsgruppen.

Seit 2020 im Einsatz: das Da Vinci-Surgical-System.

Eine Bitte an erster Stelle: Gehen Sie zur Vorsorge! Denn frühzeitig erkannt, ist Prostatakrebs in vielen Fällen heilbar. Was wir im Fall einer Krebserkrankung tun können, lesen Sie hier.
 
Die Fachbereich Urologie des Helios Klinikums Erfurt ist eine der wenigen Kliniken in Deutschland, die alle derzeit anerkannten Methoden zur Heilung mit großer Erfahrung anbieten kann sowie die Behandlungsergebnisse bereits seit 1993 kontrolliert und seit mehr als 10 Jahren regelmäßig veröffentlicht. Seit 2020 kommt bei uns zusätzlich der moderne Operationsroboter Da Vinci Xi zum Einsatz.

Unsere Leistungen im Überblick

Zur Behandlung des Prostatakarzinoms gibt es viele, teils sehr unterschiedliche Möglichkeiten. Zahlreiche Umstände, wie z. B. Differenzierungsgrad und Ausbreitung des Tumors, Probleme beim Wasserlassen, aber auch das Alter, Gesundheitszustand und Vor- und Begleiterkrankungen des Patienten fließen in die Überlegungen ein. Welche Therapie letztlich gewählt wird, ist eine individuelle Entscheidung, die wir mit Ihnen gemeinsam treffen.

Folgende Therapieverfahren wenden wir an:

  • Radikale Prostatektomie - Operative Entfernung der Prostata, Samenblasen und Beckenlymphknoten. Je nach Ausbreitung und Wunsch des Patienten mit oder ohne Schonung der für die Potenz wichtigen Nerven.
  • Low-Dose-Rate Brachytherapie (Seeds)
  • High-Dose-Rate Brachytherapie (Afterloading)
  • Perkutane Bestrahlung
  • „Active Surveillance“ - In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, zunächst abzuwarten, also eine „Active Surveillance“-Strategie zu verfolgen, um sich gegebenenfalls erst später für eine bestimmte Therapie zu entscheiden.

Nach der Behandlung

Nach einer Operation oder Bestrahlung kümmern wir uns weiter um Sie. Noch vor Entlassung aus dem Krankenhaus erledigt unser Patientenservicecenter die nötigen Formalitäten für die Anschlussheilbehandlung (AHB) in einer Rehabilitationsklinik. In einer posttherapeutischen Konferenz beurteilen wir das Behandlungsergebnis gemeinsam mit Ihrem Urologen und Ärzten der beteiligten Fachdisziplinen und schlagen einen Plan zur weiteren Betreuung vor. Weil wir keine Geheimnisse haben und Sie als Patient im Zentrum aller Bemühungen stehen, ist es für uns selbstverständlich, dass Ihnen alle Briefe und Empfehlungen der Klinik auch nach Hause geschickt werden.

Auch später stehen wir mit Ihnen und Ihrem Urologen in Kontakt. Halbjährlich bitten wir Sie und Ihren Urologen um die Ergebnisse der Nachsorge, so dass eine ständige Qualitätskontrolle stattfinden kann, von der letztlich die Patienten profitieren.

In regelmäßigen Konferenzen besprechen wir die Behandlungsergebnisse und -verläufe unserer gemeinsamen Patienten. Falls es Hinweise für ein Wiederauftreten der Erkrankung gibt, legen wir den weiteren Behandlungsweg fest.  

Auch in Fällen, bei denen eine Heilung nicht mehr möglich ist oder sogar schon Beschwerden bestehen, gibt es erfolgreiche Strategien und Behandlungsmöglichkeiten. Hierbei wird, in Absprache mit Ihnen, die Erhaltung der Lebensqualität im Vordergrund stehen:

  • „Wait and See“
  • Hormonbehandlung
  • Chemotherapie
  • Strahlentherapie
  • Radionuklidtherapie (Radium 223-Applikation)
  • Individuelle medikamentöse Schmerztherapie

Wenn Sie und Ihr Urologe es wünschen, wird Ihr Fall ebenfalls in einer interdisziplinären Konferenz besprochen, die in einen Behandlungsplan mündet. Während Hormon- und Chemotherapie in erster Linie in den Händen unserer niedergelassenen Kollegen liegen, kommt bei der Strahlentherapie, Radium 223-Applikation und der Schmerztherapie die Verzahnung von ambulanter und stationärer Behandlung zum Tragen.

Wesentliche Fortschritte in der Medizin sind das Ergebnis von Studien. Das heißt, die Verläufe verschiedener Behandlungen werden sorgfältig beobachtet, dokumentiert und ausgewertet. Auch wir bringen Patienten, die nach ausführlicher Aufklärung zugestimmt haben, in Studien ein, die von der Deutschen Gesellschaft für Urologie unterstützt werden. Dabei ist für die Sicherheit und den Datenschutz gesorgt.