Erkrankungen an Rückfuß oder Fußgewölbe

Als Rückfuß wird der hintere Teil des Fußes, der vom Fersenbein (Calcaneus) und Sprungbein (Talus) gebildet wird, bezeichnet.

Das können wir für Sie tun:

Gelenkerhaltende Operationen bei Rückfußarthrosen

Unter eine Rückfußarthrose versteht man eine degenerative Gelenkveränderung im Bereich des Rückfußes. Charakteristisch hierfür sind Schmerzen die vor allem bei Belastung des betroffenen Gelenks auftreten.


Behandlung von Verletzung des Gelenkknorpels und Knochens am Sprungbein (Osteochondrale Läsionen, Osteochondrosis dissecans)

Dieser Teil des Sprungbeins wird als Talusrolle bezeichnet. Er bildet gemeinsam mit dem unteren Schien- und Wadenbein das sogenannte obere Sprunggelenk.

Es wird zwischen Osteochondralen Läsionen(OCL) und Osteochondris dissecans(OD) unterschieden.
Osteochondrale Läsionen sind Knorpel- Knochenveränderung am Sprungbein. 
Die Osteochondrosis dissecans hat ihren Namen von der möglichen Auslösung eines Knochenstückes, welches im jungen Alter abgestorben ist. Dieses Dissecat (Auslösung des Knochenstücks) kann sich herauslösen. 


Behandlungen von Talusverlust (Knochen des Fußskeletts)


Behandlungen bei Klumpfuß, Sichelfuß, Hohlfuß, Plattfuß (Knick-Senk-Fuß), Spitzfuss

Der Knick-Senk-Fuß ist die häufigste Fußdeformität. Er wird auch als Plattfuß bezeichnet.
Im Kindesalter gehört er zur physiologischen Schwankungsbreite der Fußform. Wenn er jedoch über das 7.-9. Lebensjahr bestehen bleibt, ist eine Therapie notwendig.

Bei Jugendlichen und Erwachsenen entsteht ein Knick-Senk-Fuß mit Abflachung des Längsgewölbes und Abknicken des Rückfußes infolge von:

  • geschwächtem Bandapparat (Missverhältnis zwischen Belastung und Tragfähigkeit)
  • Muskelungleichgewichten
  • rheumatischer Grunderkrankung
  • Knochenbrüchen und Verletzungen

Der Klumpfuß ist meist eine angeborene Fehlstellung. Aber auch nach Unfällen oder Nervenerkrankungen kann diese Erkrankung entstehen.

Endoprothetik (Gelenkersatz) am oberen Sprunggelenk

Das obere Sprunggelenk ist eines der am stärksten belasteten Gelenke der unteren Extremität. Eine Kraft von ca. dem 5-7fachen des eigenen Körpergewichtes wirken beim normalen Abrollvorgang des Fußes auf die Gelenkflächen ein. 
Der endoprothetische Ersatz des oberen Sprunggelenkes hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte erzielt. Er wird am besten bei mittelschweren Arthrosen mit noch relativ gut erhaltener Restbeweglichkeit eingesetzt.


Rettungsoperationen nach Endoprothethik oder Fehlstellung nach Frakturversorgung

Versteifende Operationen bei aufgebrauchten oder verschlissenen Gelenken


Beratung zur Einholung einer Zweitmeinung

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Andreas Gräfenstein

Oberarzt

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