Aktuelle Hinweise

Geburt in Corona-Zeiten

Geburt in Corona-Zeiten

Aus aktuellem Anlass erhalten Sie hier alle Infos zur Arbeit unserer Geburtshilfe in Zeiten der Sars-CoV-2-Pandemie und worauf Sie persönlich achten müssen.

Stand: 24.03.2021

Liebe Schwangere, liebe werdende Elternpaare,

wir versuchen auch in diesen wieder schwierigeren Corona-Zeiten Ihre Entbindung so medizinisch sicher und angenehm wie möglich zu gewährleisten.

Aufgrund der zunehmenden Infektionszahlen müssen wir jedoch wieder Einschränkungen für den Kreißsaal aktivieren.
Auch unser Personal mit Hebammen, Geburtshelfern und Kinderärzten ist gefährdet und können Sie nur dann optimal behandeln, wenn sie selbst gesund und ausreichend geschützt sind.

Hebammen und Ärzte im Kreißsaal sind nicht beliebig ersetzbar, sollten wir Ausfälle aufgrund von Infektionen haben, müssten wir unseren Kreißsaal schließen, das wollen wir unter allen Umständen verhindern.
Daher bitten wir um Ihr Verständnis, dass einzelne Maßnahmen das tolle Erlebnis Ihrer Geburt etwas einschränken. Wir wollen und müssen auch für die nächsten Elternpaare nach Ihnen in den nächsten Wochen und Monaten bereit sein!

Schwangerschaft und Geburt

Die Geburtsplanungen werden nach Möglichkeit weiter vor Ort durchgeführt und sind insbesondere bei Risikoschwangerschaft oder anderen dringlichen Gründen, wie Mehrlingsschwangerschaft, persistierender Beckenendlage oder einem eventuell notwendigen Kaiserschnitt, dringend notwendig. Wir bitten ausdrücklich darum, dass Schwangere alleine zu den ambulanten Vorstellungen kommen. Begleitpersonen sind nur in medizinischen Ausnahmefällen nach ärztlicher Anordnung erlaubt.

Wenn Sie eine normale Schwangerschaft haben und auch sonst gesundheitlich nichts Besonderes vorliegt, vereinbaren Sie gerne ein Geburtsplanungsgespräch mit uns.

Darüber hinaus gelten folgende Regelungen:

  • Der Mund-Nasen-Schutz ist überall im Haus Pflicht. Dies gilt auch für Schwangere und Gebärende, ausgenommen der Zeiten auf dem Zimmer.
  • Im Kreißsaal ist weiterhin eine Begleitperson zur Geburt erlaubt. Diese muss gesund und symptomfrei sein, darf keinen Kontakt zu Covid-19-Patienten gehabt und sich in den vergangenen 14 Tagen nicht in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Ein Wechsel dieser Begleitperson ist nicht möglich.
  • Beginn der Begleitung zur Geburt bedeutet aktiver Start der Geburt mit Wehen und einer Muttermundseröffnung ab 3 cm
  • Ein Besuch oder die stationäre Aufnahme auf der Wöchnerinnenstation ist für eine einzelne Person möglich. Nähere Infos finden Sie weiter unten.
  • Die Trennung von ihrem Baby, ist für entbundene Mütter, die auf das Corona-Virus getestet sind und nur wenige Symptome haben, nicht erforderlich. Sie bleiben mit Ihrem Baby zusammen, unabhängig davon, ob Sie stillen oder nicht. Dies gilt natürlich auch, während Sie auf Ihr Testergebnis warten.

Wir möchten Ihnen gerade in der jetzigen Zeit Sicherheit geben und stehen für telefonische Fragen jederzeit gerne zur Verfügung: Telefon (0361) 781-3548.


Bis auf Weiteres gelten für die Wochenstation ab sofort folgende Besucherregelungen:

1. Möglichkeit:
Eine festgelegte Person (Begleitperson zur Entbindung) darf einmal am Tag für eine Stunde zu Besuch auf die Wochenstation kommen. Direkt nach der Entbindung wird es dafür ein Gespräch geben, um die Besuchszeiten für die folgenden Tage festzulegen.

Für jeden einzelnen Besuch wird ein neuer Besucherpass an der Hauptpforte des Klinikums (Straßenbahnhaltestelle "Universität“) ausgestellt. Anschließend meldet sich der Besucher/die Besucherin am Kreißsaal (Untergeschoß des Frau-Mutter-Kindzentrums). Die Hebammen nehmen dort einen Corona-Schnelltest vor. Die Kosten für den Test übernimmt das Klinikum. Mit den Unterlagen (Ergebnis negativer Abstrich-Test und Übersicht zur Besuchszeit) geht die Besucherin/der Besucher anschließend auf die Wochenstation (2. Obergeschoß, Frau Mutter-Kindzentrum). Im Idealfall und soweit es das Befinden der Mutter zulässt, findet der Besuch im großen Aufenthaltsraum statt. Dort haben wir einzelne Tische aufgestellt. Der Corona-Schnelltest muss täglich neu absolviert werden.

2. Möglichkeit:
Die Begleitperson zur Entbindung des Neugeborenen wird stationär ins Familienzimmer mit aufgenommen. Dies kann jedoch nur unter der Maßgabe geschehen, dass die Begleitperson die Wochenstation während des gesamten Aufenthalts nicht verlässt und bei der Aufnahme ein negativer Corona-Test vorliegt.

Besucher:innen oder aufgenommene Partner haben sich grundsätzlich an die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen des Klinikums zu halten.