Aktuelle Besucherregelung

Wir möchten das Sicherheitslevel für Patienten, Mitarbeiter und auch Besucher hoch halten. Daher gilt bei uns derzeit ein generelles Besuchsverbot. Ausnahmen bedürfen der ärztlichen Einzelfallentscheidung. Weiterführende Infos.

Im Klinikum gibt es KEINE öffentlich Abstrichstelle. Kreuzfahrt-Passagiere unserer Kooperationspartner TUI, AIDA und Hapag Lloyd finden alle nötigen Infos hier: Tests für Reisende

Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie

SOP Orthopädische Anästhesie

1 Vorbemerkungen

1.1 Zeitmanagement

  • Erster Hautschnitt = 8:15 Uhr
  • rechtzeitige Information der Operateure (mindestens 15 min Vorlauf) 
  • präoperative Regionalanästhesie: kein Grund für eine Verzögerung im OP-Ablauf! Ggf. kann eine Regionalanästhesie zur Schmerztherapie auch postoperativ durchgeführt werden ⇒ Absprache mit dem Spangen-OA!

1.2 Regionalanästhesie

  • Immer (unter Berücksichtigung der spezifischen Indikationen/Kontraindikationen), außer wenn  ausdrücklich vom Operateur auf dem OP-Plan als "keine RA!" vermerkt 
  • Bei postoperativ geplanter Gipsimmobilisation mittels zirkulären Gipsverbandes ist eine Regionalanästhesie in der Regel kontraindiziert - bitte präoperative Absprache mit Operateur!
  • Sichern der mit einem regionalanästhesiologischen Verfahren versorgten Extremitäten (z.B. mittels Kissen oder sichere Fixation am Patienten) vor Lagerungsschäden im AWR und auf Station.
  • erneute Aufklärung der Patienten vor Verlegung aus dem AWR über die Blockade
    der Extremität und (bei Blockaden für die unteren Extremitäten) über die
    Notwendigkeit einer Hilfsperson bei Mobilisierung vor Abklingen der Blockade
    (Schild ans Bett! Übergabe!)/Aufklärungspflicht über Sturzgefahr bei Regionalanästhesie
    im Prämedikationsgespräch

1.3 Prämedikation

  • Eine routinemäßige Prämedikation entfällt.
  • Lediglich Patienten ohne geplantes RA-Verfahren erhalten eine präemptive Analgesie.

1.4 Wärmemanagement

  • beginnt ab Übernahme des Patienten in den Einleitungsraum: Decken,
    BairHugger®, kontinuierliche Temperaturmessung (unter Allgemeinanästhesiebedingungen)

1.5 Lagerung

  • Als Patientenunterlage soll eine Decke statt Vlies verwendet werden, um die
    Lagerung des anästhesierten Patienten zu erleichtern.
  • Bei Notwendigkeit einer Blutleere/Blutsperre erfolgt das Vorbereiten hierfür noch
    im Einleitungsraum (Anlegen einer Schlauchbinde + Blutsperrenmanschette).
    Hierfür muss die OP-Assistenz rechtzeitig in den OP-Saal gerufen werden.

1.6 Präoperative Antibiotikaprophylaxe (PAP)

  • Wenn eine präoperative Antibiotika-Prophylaxe (PAP) indiziert ist, dann wird diese bereits VOR der geplanten Anästhesie appliziert (Abstand PAP - Hautschnitt bzw. Anlage einer Blutsperre: 30 - 60 min). Wiederholen frühestens nach 2 h entsprechend der doppelten Halbwertszeit von Cefuroxim: 2x 70 min 0 140 min, siehe HE PAP.
  • Hinweis Kreuzreaktion: bei Penicillinallergie mit Exanthembildung auf Penicilline sind Cephalosporine möglich, bei schwersten Reaktionen auf Penicilline (Anaphylaxie) sollten Cephalosporine vermieden werden: hier wird Clindamycin 600 mg i.v. verwendet. Siehe auch ABS-Arbeitshilfe: Umgang mit Penicillin-Allergie.

1.7 Endoprothetikpatienten

  • erhalten auf Anordnung der Orthopädie i.R.d. Narkoseeinleitung einmalig 1 g Tranexamsäure (als Kurzinfusion in 100 ml NaCl 0,9%1) unter Berücksichtigung der patientenspezifischen Kontraindikationen (individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung bzgl. thrombembolischer Ereignisse)
  • werden unmittelbar postoperativ im OP-Saal einer Röntgen-Kontrolle mittels C-Bogen
    unterzogen. Dazu müssen die Patienten kooperativ (= adäquat wach oder noch narkotisiert) sein, um die Aufnahmequalität zu gewährleisten.
  • Aus Gründen der für die ORT verpflichtenden Dokumentation an die Bundesgeschäftsstelle für Qualitätssicherung (BQS) ist durch den Prämedikator der ASA-Score zu erheben und auf dem Anamnesebogen der ORT zu dokumentieren.

1.8 Hygiene

peinliche Beachtung der Hygienevorschriften, insbesondere in der Endoprothetik

  • z.B. Händedesinfektion
  • Reduktion der Öffnung der OP-Saaltüren auf ein Minimum! Vorzugsweise Klappmechanismus statt Automatik nutzen)
  • korrekter Sitz von OP-Haube und Mundschutz
  • verschmutzte Patienten-OP-Hemden entsorgen bzw. gegen frische austauschen
  • …. 

1.9 Postoperative Phase

  • Cave unkritischer Einsatz NSAR mit Gefahr eines akuten Nierenversagens (AKIN): orthopädische Patienten leiden häufig an einer chronischen Niereninsuffizienz mit entsprechend eingeschränkter Nierenfunktion, die durch NSAR weiter verschlechtert werden kann! Zudem sind NSAR bereits ein häufiger Bestandteil der lfd. Medikation: Doppelverordnungen vermeiden!
  • Planung postop. INT: ORT besitzt Montag und Freitag je 1 festen Platz im INT-Bettenplaner
    ⇒ Verifizieren i.R. des Time-Outs (ggf. Rücksprache mit Spangen-OA/INT-Bettenkoordinator)

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2 Katheterroutine

  • AWR-Pflegepersonal überträgt Patientenname auf Tafel im AWR
  • Schmerzdienst informiert sich an Tafel
  • für den Übertrag auf die Tafel für außerhalb des ZOP platzierte Schmerzkatheter ist der legende Anästhesist/die legende Anästhesistin verantwortlich

2.1 am OP-Tag

  • Ropivacain 0,375 %, 4 – 10 ml/h kontinuierlich bis zum 1. postoperativen Morgen (tel. Anmeldung aus OP-Saal und Anschluss unmittelbar nach Übergabe im AWR)
  • Hinweis an Patienten: Unfallgefahr bei Mobilisation

2.2 ab 1. postoperativem Tag

  • 10 ml Bolus Ropivacain 0,375 % bis zu 3 x tgl.

2.3 ab 2. postoperativem Tag

  • bei allen Patienten mit Eingriffen an der unteren Extremität:
    • Entfernung (ohne nochmalige Bestückung), da ab diesem Tag
      die Physiotherapie mit der Teilbelastung beginnt und die
      Patienten mobilisiert werden
  • bei allen anderen Patienten (= Eingriffe an der oberen Extremität) wird der Katheter morgens nach dem Bestücken gezogen
  • in Ausnahmen (⇒ Kommunikation in der Regelarbeitszeit: zuständige/r Bereichs-OA; in der Dienstzeit: 1. Dienst ⇒ dieser übernimmt die Kommunikation mit ORT!) individuell längere
    Liegedauer mit entsprechender Dokumentation

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3 Operationen an den oberen Extremitäten

Die postoperativen Anordnungen mit Capros akut® und Oxycodon beziehen sich auf die Anwendung auf den
Stationen. Im AWR erfolgt die unmittelbar postoperative Schmerztherapie - falls keine RA-Verfahren
Anwendung fanden - systemisch mit Morphin i.v. entsprechend dem AWR-Schema.

3.1 Schulter-Arthroskopie (ASK; OP-Risiko 2)

Anästhesie

  • ITN mit Tubusverlängerung und Skalenus-Blockade
  • Flexüle/n auf der Gegenseite

Lagerung

  • Normaltisch, Beach Chair
  • Gurt, kein Bügel, Knierolle, Augenschutz (Augenpflaster, bei unvollständigem Lidschluss zusätzlich Panthenol lokal)

Postoperative Therapie

  • bei Bedarf Morphin akut 10 mg

3.2 Schulterprothese (OP-Risiko  2)

Anästhesie

  • ITN und Skalenus-Katheter (nach oben kleben)
  • Flexüle/n auf der Gegenseite

PAP

  • 1,5 g Cefuroxim i.v. single shot

Lagerung 

  • Normaltisch
  • Rückenlagerung mit erhöhtem Oberkörper (beach chair)
  • Gurt, kein Bügel, Knierolle, Augenschutz (Augenpflaster, bei unvollständigem Lidschluss zusätzlich Panthenol lokal)

Postoperative Therapie

Siehe Katheterroutine in der Orthopädie

3.3 Schultermobilisation (OP-Risiko 2)

Anästhesie

  • Skalenuskatheter/Maskennarkose
  • Flexüle auf der Gegenseite
  • Durchführung in der Regel im Einleitungsraum

Lagerung

  • Rückenlage auf Normaltisch

Postoperative Therapie

  • Katheterbestückung auf Station: 8stdl. 10 ml Ropivacain 0,375%

3.4 Handoperationen (OP-Risiko 2)

Anästhesie 

  • axilläre Plexusblockade unter Ultraschallkontrolle
  • Flexüle auf Gegenseite

PAP

  • 1,5 g Cefuroxim i.v. single shot nur nach ausgedehnten Eingriffen und/oder Metallimplantaten (⇒ Rücksprache mit Operateur)

Lagerung

  • Rückenlage auf Normaltisch + Armtisch

Postoperative Therapie

  • bei Bedarf Morphin akut 10 mg p.o..

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4 Operationen an den unteren Extremitäten

4.1 Hüft-TEP (OP-Risiko 3)

Anästhesie

  • SpA bei Patientenwunsch,
    sonst ITN (einschließlich präoperativer Aufklärung über die ggf. postoperativ notwendige Regionalanästhesie FB oder PKB, falls die postoperative intravenöse Analgesie unzureichend ist)
  • Flexülen und RR-Messung auf Gegenseite
  • Flexüle für Noradrenalin am Handrücken des ipsilateralen Armes möglich

PAP

  • 1,5 g Cefuroxim i.v. single shot
  • ggf. zweite AB-Dosis bei
    • OP-Zeit > 2 h
    • Blutverlust > 1 l
    • großem Weichteilschaden (intraoperative Ansage vom Operateur)
  • kein Cefuroxim bei bekanntem MRSA-Träger, hier: Vancomycin 1 g i.v. (Cave: mindestens 1 h Infusionsdauer, da sonst Gefahr des Red Man-Syndroms)

Lagerung

  • Rückenlage auf Normaltisch
  • ipsilateraler Arm hochgelagert (Bügel, gepolsterte Armfixierung)

Prämedikation

  • keine bei SpA
  • bei ITN: 20 mg (ab 70. Lj.: 10 mg) Oxycodon p.o.

Postoperative Therapie

  • 20 mg (ab 70. LJ: 10 mg) Oxycodon p.o. 12stdl. weiter
  • bei Bedarf Morphin akut 10 mg p. o.
  • Patienten verbleiben mind. 2 h im AWR

4.2 Hüft-TEP-Wechsel (OP-Risiko 3)

Anästhesie

  • ITN
  • Flexülen und RR-Messung auf Gegenseite
  • ggf. invasive RR-Messung ab perioperativem Risikoscore > 6
  • Flexüle für Noradrenalin am Handrücken des ipsilateralen Armes möglich
  • HbK nur, wenn OP-Zeit > 3 h; wenn HBK, dann Entfernen im AWR!

PAP

  • 1,5 g Cefuroxim i.v. erst nach intraoperativem Abstrich/ Absprache mit Operateur
  • ggf. zweite AB-Dosis bei
    • OP-Zeit > 2 h/
    • Blutverlust > 1 l
    • großem Weichteilschaden (intraoperative Ansage vom Operateur)
  • kein Cefuroxim bei bekanntem MRSA-Träger, hier: Vancomycin 1 g i.v. (Cave: mindestens 1 h Infusionsdauer, da sonst Gefahr des Red Man-Syndroms)

Lagerung

  • Seitlagerung auf Normaltisch

Prämedikation

  • 20 mg (ab 70. Lj.: 10 mg) Oxycodon p.o.

Postoperative Therapie

  • 20 mg (ab 70. Lj.: 10 mg) Oxycodon p.o. 12stdl. weiter
  • bei Bedarf Morphin 10 mg p. o.
  • postop. ggf. IMC (ab Risikoscore > 6)

4.3 Knie-TEP (OP-Risiko 2)

Anästhesie

  • Pat. < 75 J. ⇒ SpA + FK + AIB
  • Pat. ≥ 75 J. oder ab Risikoscore > 6 ⇒ LM/ITN + FK + AIB

PAP

  • 1,5 g Cefuroxim i.v.
  • ggf. zweite AB-Dosis bei
    • OP-Zeit > 2 h/
    • Blutverlust > 1 l
    • großem Weichteilschaden (intraoperative Ansage vom Operateur)
  • kein Cefuroxim bei bekanntem MRSA-Träger, hier: Vancomycin 1 g i.v. (Cave: mindestens 1 h Infusionsdauer, da sonst Gefahr des Red Man-Syndroms)

Lagerung

  • Rückenlage auf Normaltisch
  • beide Arme ausgelagert
  • Blutsperre (so weit wie möglich proximal)

Postoperative Therapie

4.4 Knie-TEP-Wechsel (OP-Risiko 3)

Anästhesie

  • LM/ITN + FK + AIB
    (NB: Standardverfahren für die Blockade des N. ischiadicus: AIB; Alternative bzw. bei primär ultraschallgeführter RA-Anlage: LIB)

PAP

  • 1,5 g Cefuroxim i.v. erst nach intraoperativem Abstrich und nach Öffnen der BLutsperre/ Absprache mit Operateur
  • ggf. zweite AB-Dosis bei
    • OP-Zeit > 2 h/
    • Blutverlust > 1 l
    • großem Weichteilschaden (intraoperative Ansage vom Operateur)
  • kein Cefuroxim bei bekanntem MRSA-Träger, hier: Vancomycin 1 g i.v.

Lagerung

  • Rückenlage auf Normaltisch
  • beide Arme ausgelagert
  • Blutsperre (so weit wie möglich proximal)

Postoperative Therapie

4.5 Kniegelenksarthroskopie, OP nach Madigan, Kreuzbandplastik (OP-Risiko 2)

Anästhesie

  • LM + FB
  • bei Kreuzbandplastik LM + FK + AIB
    (NB: Standardverfahren für die Blockade des N. ischiadicus: AIB; Alternative bzw. bei primär ultraschallgeführter RA-Anlage: LIB)

Lagerung

  • Rückenlage auf Normaltisch
  • beide Arme ausgelagert
  • Blutsperre (so weit wie möglich proximal)

Postoperative Therapie

4.6. Sprunggelenksoperationen (Risiko 2)

Anästhesie

  •  SpA (oder LM) + LIB
  •  bei trimalleolärer Fraktur zusätzlich FB oder Saphenusblockade

Lagerung

  •  Rückenlage auf Normaltisch
  •  beide Arme ausgelagert
  •  Blutsperre (Oberschenkel)

Postoperative Therapie

  • bei Bedarf Morphin akut 10 mg p.o.

4.7 Fuß-Operationen, Hallux valgus, … (OP_Risiko 2)

Anästhesie

  •  LIB + Saphenusblockade oder
  •  LM + LIB

PAP

  • 1,5 g Cefuroxim i.v. single shot nur bei ausgedehnten Eingriffen/Absprache mit Operateur
  • kein Cefuroxim bei bekanntem MRSA-Träger, hier: Vancomycin 1 g i.v. (Cave: mindestens 1 h Infusionsdauer, da sonst Gefahr des Red Man-Syndroms)

Lagerung

  • Rückenlage auf Normaltisch
  • beide Arme ausgelagert
  • Blutsperre unterhalb des Knies

Postoperative Therapie

  • bei Bedarf Morphin akut 10 mg p.o.

4.8 Ambulante Materialentfernungen am Fuß (OP-Risiko 2)

Anästhesie

  • LM
  • keine Regionalanästhesie

Lagerung

  • Rückenlage auf Normaltisch
  • beide Arme ausgelagert
  • Blutsperre unterhalb des Knies

Postoperative Therapie

  • bei Bedarf Morphin akut 10 mg p.o.

4.9 Achillessehnenoperation (OP-Rsisiko 2)

Anästhesie

  • ITN (wegen des Gipsverbandes keine Regionalanästhesie)
  • Tubusverlängerung
  • Augenschutz (Augenpflaster, bei unvollständigem Lidschluss zusätzlich Panthenol lokal)
  • Blutsperre (Oberschenkel)

Lagerung

  • Bauchlage auf Normaltisch (Cave: intraoperativ regelmäßige Lagerungskontrolle zur Vermeidung von Dekubiti im Nasenbereich!)

Postoperative Therapie

  • bei Bedarf Morphin akut 10 mg p.o.

4.10 Umstellungs- und intertrochantäre Osteotomie bei Erwachsenen (OP-Risiko 3)

Anästhesie

  • ITN + FB + AIB
  • Entscheidung über Katheterindikation FK/LIK mit Operateur absprechen

Lagerung

  • Rückenlage auf Normaltisch

Postoperative Therapie

  • bei Bedarf Morphin akut 10 mg p.o.

4.11 Klumpfußoperationen bei Kindern (OP-Risiko 99)

Anästhesie

  • LM (wenn Bauchlage: ITN) + LIB oder LIK (in Rücksprache mit dem Operateur)
  • bei beidseitiger OP: LM/ITN + Kaudalkatheter; Bestückung nach Schema
  • Temperaturmessung

PAP

  • Cefuroxim i.v. nach Gewicht (100 mg/kg : 3 = Einzeldosis in [mg]) als single shot nur nach Rücksprache mit Operateur

Lagerung

  • Rückenlage auf Normaltisch oder Bauchlage (Indikation durch Operateur)
  • Wärmematte
  • ggf. Blutsperre am Oberschenkel ⇒ Rücksprache mit Operateur

Prämedikation

  • Midazolam nach Gewicht

Postoperative Therapie

  • wenn Kaudalkatheter liegt: Bestückung nach Schema
  • sonst bei Bedarf ab 4. Lebensmonat Metamizol (Einzeldosis: 10 - 15 mg/kg KG; bis 6stdl. möglich) bzw. ab 7. Lebensmonat Ibuprofen Saft nach Gewicht (8stdl. 10 mg/kg KG)

4.12 Perkutane Achillotomie bei Kindern (OP-Risiko 99)

Anästhesie

  • LM/ITN

Lagerung

  • Rückenlage auf Normaltisch
  • Wärmematte

Prämedikation

  • Midazolam nach Gewicht

Postoperative Therapie

  • sonst bei Bedarf ab 4. Lebensmonat Metamizol (Einzeldosis: 10 - 15 mg/kg KG; bis 6stdl. möglich)

4.13 Umstellungs- und intertrochantäre (hüftgelenksnahe) Osteotomie bei Kindern (OP-Risiko 99)

Anästhesie

  • LM/ITN + FB

Lagerung

  • Rückenlage auf Plattentisch mit einteiligem Carbonteil
  • Wärmematte

Prämedikation

  • Midazolam nach Gewicht

postoperative Therapie

  • Ibuprofen Saft (8stdl. 10 mg/kg KG)

4.14 Epiphysiolysen (meist bei Kindern zwischen 9 und 15 Jahren, i.d.R. Adipositas p.m.) (OP-Risiko 99)

Anästhesie

  • Bevorzugt ITN, ggf. LM

Lagerung

  • Rückenlage auf Plattentisch mit einteiligem Carbonteil

Prämedikation

  • Midazolam nach Gewicht

postoperative Therapie

  • Ibuprofen Saft (8stdl. 10 mg/kg KG)
  • bei Bedarf Morphin 10 mg p. o.

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6 Download Service

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Stand: 24.08.2018

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