Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie

SOP Saphenusblockade (Utraschall)

Die Saphenusblockade ist ein peripheres Regionalanästhesieverfahren, das operative Eingriffe an der unteren Extremität ermöglicht. Dabei wird der Nerv durch die Injektion von Lokalanästhetika im Bereich des Oberschenkels reversibel blockiert. Die Saphenuslockade ist ein relativ einfach durchzuführendes und nebenwirkungsarmes Verfahren.

1 Indikation

Hinweis:

Bei Eingriffen ohne Unterschenkelblutsperre ist die Saphenusblockade additiv zur Ischiadikusblockade nur bei Eingriffen am medialen Unterschenkel, Innenknöchel, medialen Fußrand bis zum Großzeh erforderlich.

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2 Lagerung

  • Rückenlage des Patienten
  • Untersucher steht auf der Punktionsseite auf Höhe des Oberschenkels, das Sonografiegerät auf der Gegenseite.

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3 Material und Zubehör

  •  Sterican 26G 0,6 * 80 mm oder
  •  SonoPlex 21G * 100 mm
  • 10 ml Ropivacain 0,5 %

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4 Durchführung

  • Darstellung des M. vastus medials, des M. sartorius und der A. femoralis etwa im Übergangsbereich des mittleren zum distalen Drittel des Oberschenkels.
  • Die Punktion erfolgt von der Oberschenkeloberseite aus in plane, das Lokalanästhetikum wird bezogen auf die A. femoralis etwa in den 11 Uhr-Bereich gegeben.
  • Sollte sich der Nerv nicht sicher darstellen lassen, ist auf eine Ausbreitung des Lokalanästhetikums von 9 – 3 Uhr um den ultrschallkopfnahen Bereich der Arterie zu achten.
  • zur Anästhesie/Analgesie 10 ml Ropivacain 0,5 %
  • Nadel: 10 cm, 21 G, Nadelführung in plane 

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Stand, Kontakt, Haftung

Stand: 29.07.2019

Kontakt

Jan-Mike Mertens

Oberarzt
Jan-Mike Mertens

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(0361) 781-2051