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Operativ gegen Rückenschmerzen vorgehen

Operativ gegen Rückenschmerzen vorgehen

Eine Operation steht für unsere immer den letzten Schritt dar – sollten aber konservative Maßnahmen nicht greifen, stehen für Ihre Genesung umfangreiche und erprobte Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Für weitere Informationen

Wenn Sie Fragen zu bestimmten Abläufen in unserer Abteilung oder zu unserem Leistungsangebot haben, sprechen Sie uns jederzeit gerne an.

Kontakt

Sekretariat der Wirbelsäulenchirurgie

0203 546 2108

Erreichbarkeit

Montag bis Freitag 8 - 16:30 Uhr

Manchmal ist es bei Rückenschmerzen nur durch eine Operation möglich, dass Sie schmerzfrei werden und bleiben. Wir bieten Ihnen ein umfangreiches Leistungsspektrum an, das es uns ermöglicht, Sie ganz individuell und schonend zu behandeln.
Die operativen Verfahren können an allen Abschnitten der Wirbelsäule durchgeführt werden. Auswahl und Umsetzung richten sich nach der Art der Erkrankung und den Beschwerden des Patienten.

In jedem Fall werden die Befunde durch das behandelnde Ärzteteam äußerst kritisch betrachtet und bewertet, bevor es sich für eine Operation ausspricht. Der Eingriff erfolgt erst dann, wenn alle alternativen nichtoperativen Verfahren ausgeschöpft sind.
Ausnahmen bilden Querschnittslähmung, Blasen-Darm-Funktionsstörungen oder plötzliche hochgradige Lähmungen. Sie erfordern oft – wenn die Ursache durch bildgebende Verfahren (Röntgen, Kernspintomografie, Computertomografie) gefunden ist – eine sofortige Operation.

Je nach Eingriffsart und entsprechend der Behandlungsprozedur können Patienten in der Regel nach zwei bis elf Tagen aus der stationären Behandlung entlassen werden. Die Möglichkeit einer Anschlussheilbehandlung (Rehabilitationsmaßnahme) wird gemeinsam mit dem Patienten abgestimmt.

Operationsarten:

  • Mikroskopische Bandscheibenoperation der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule
  • Mikrochirurgische Halsbandscheibenentfernung und Implantation von Bandscheibenprothesen
  • Mikrochirurgische Behandlung von Wirbelkanalverengungen (Spinalkanalstenosen)
  • Wirbelkörperersatz bei Zerstörung durch Unfälle oder Erkrankungen
  • Stabilisierungsoperation an Hals-, Brust- und- Lendenwirbelsäule sowohl vom Rücken als auch von der Bauchseite
  • Stabilisierung von Wirbelkörperfrakturen durch minimalvasives Einspritzen von Knochenzement (sogenannte Kyphoplastie)
  • Korrektur des Wirbelsäulenprofils, z.B. bei Skoliose oder Wirbelkörpergleiten (Spondylolisthesis), langstreckige Versteifungsoperation