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Hautfehlbildungen

Es gibt unterschiedlichste Veränderungen der Körperoberfläche, welche durch die Kinderchirurgie abgeklärt und behandelt werden.

Es handelt sich um eine Zyste des Unterhautfettgewebes mit unterschiedlich ausgeprägter Größe. Man unterscheidet bei den Atheromen Dermoidzysten von Talgretentionszysten. Dermoidzysten bestehen aus embryonal verstreuten Epidermiszellen oder Drüsenzellen. Sie haben keinen Ausführungsgang. Sie kommen meist an der behaarten Kopfhaut, um das Auge und an der Stirn vor. 
Diese Zysten sind gutartig, sie sind jedoch störend und sie können auch platzen. Typische Lokalisationen finden sich in Nähe der Schädelnähte (Augenbaue, Schläfe, Stirn und Nasenrücken).
Die dauerhafte Therapie besteht in der Entfernung über einen kosmetisch günstigen kleinen Schnitt.

Normale Muttermale sind häufig vorkommende braune, punktförmige Fehlbildungen der Haut in unterschiedlicher Ausprägung. Auffällige Muttermale (dysplastische Nävi) sind noch gutartige Muttermale, die ein erhöhtes Risiko für die Bildung eines bösartigen Muttermales (Melanom) bedeuten. Diese werden vom Hautarzt oder dem Kinderchirurgen abgeklärt. Bei Kindern werden sie meistens in einer Kurznarkose entfernt werden, um dann feingewerblich (histologisch) untersucht zu werden.

Beim Tierfellnaevus handelt es sich um ein behaartes Muttermal. Der Tierfellnaevus hat ein etwas erhöhtes Entartungsrisiko (Risiko der Veränderung von Gewebe), welches mit der Größe des Tierfellnaevus zunimmt. Daher sollte der Tierfellnaevus operativ entfernt werden.

Es handelt sich um eine durch ansteckende Viren verursachte Hautwucherung. Diese kann je nach Befund mit Tinkturen, Pflastern, Kryotherapie (Kältetherapie) und in ausgeprägten Fällen operativ in Kurznarkose behandelt werden.

Es handelt sich um eine Geschwulst (Verdickung) des Fettgewebes. Je nach Befund muss diese operativ entfernt werden. Falls nötig wird zuvor eine Abklärung mittels Kernspintomographie (MRT) durchgeführt.

Bei den Blutschwämmchen handelt es sich um eine gutartige Gefäßneubildung, welche bei circa 3 % der Neugeborenen vorkommt.