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Behandlung des Bauchaortenaneurysmas

Behandlung des Bauchaortenaneurysmas

An der Hauptschlagader können Aussackungen entstehen, am häufigsten treten sie im Bauchraum auf. Dann sprechen Mediziner von einem Bauchaortenaneurysma.

Das Tückische: Nur die Hälfte der Aneurysmen verursachen Beschwerden. Oftmals werden sie ganz zufällig im Rahmen anderer Untersuchungen entdeckt. Wächst das Aneurysma oder verschließen sich dadurch Gefäße, dann können Durchblutungsstörungen der Beine, eine eingeschränkte Nierenfunktion und Rückenschmerzen die Folge sein. Größtes Risiko ist allerding ein plötzlicher Riss der Aussackung (Ruptur). Dies kann unbehandelt dazu führen, dass der Betroffene in kürzester Zeit verblutet. Die Gefäßverkalkung gehört zu den häufigsten Gründen für ein Aneurysma. Sie entsteht durch anhaltenden Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und Zigarettenkonsum.

Um einem Baucharortenanerysma auf die Spur zu kommen, müssen wir Sie körperlich eingehend untersuchen. Ultraschall,  Röntgen, CT-Bilder und Angiographien helfen uns bei der Diagnose. Aufgrund der Gefahr durch einen Riss des Aneurymas ist eine Operation anschließend das Therapiemittel der Wahl. Als Standardverfahren gilt dabei der Einsatz einer Dacron-Prothese, mit der wir die Aussackung beheben und die geschwächte Schlagader stabilisieren. Bei neueren Verfahren können die Prothesen über die Leiste mittels eines Katheters eingesetzt werden, was für den Patienten eine weitaus geringere Belastung darstellt.

Weitere Informationen

Wenn Sie Fragen zu bestimmten Abläufen in unserer Abteilung oder zu speziellen Themen haben, sprechen Sie uns jederzeit an.

Kontakt

Petra Odenweller

Chefarztsekretärin
Petra Odenweller

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