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Behandlungsmöglichkeiten ohne Operation

Die richtige Diagnostik ist alles!

Eine häufige Ursache für Inkontinenz ist die Beckenbodenschwäche. Das Bindegewebe selbst können wir nicht stärken, dafür aber die Muskeln des Beckenbodens. Hierbei kann Sie eine Physiotherapeutin anleiten oder ein Trainingsgerät kann mit Biofeedback und Elektrostimulation den Beckenboden trainieren. Das Beckenbodentraining erfordert Geduld und Ausdauer.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Beckenbodentraining.

Ein lokal in die Scheide eingeführtes Hormonpräparat kann Frauen nach den Wechseljahren helfen, die Scheidenschleimhaut wiederaufzubauen. Damit die Wirkung nicht verloren geht, sollte diese Therapie lebenslang durchgeführt werden.

Gut zu wissen:
Durch die rein lokale, regemäßige Anwendung werden die Hormone nach heutigem Wissensstand nicht in den Körperkreislauf aufgenommen. Ein erhöhtes Krebsrisiko besteht dadurch also nicht.

Mit Tampons, „Ringen“ oder „Schalen“ kann die Harnröhre unterstützt werden. Damit wird sie stabilisiert und Sie verlieren keinen Urin mehr beim Husten, Lachen oder Niesen.

Das Medikament Duloxetin wirkt auf das Nervensystem und kann bei Belastungsinkontinenz zu einer deutlichen Besserung führen.

Bei einer Dranginkontinenz können Anticholinergica oder Sympatikomimetika helfen, die Blasenmuskulatur zu entspannen.