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Beckenbodensenkung - Was ist das?

Die Scheide (Vagina) und die Gebärmutter (Uterus) werden durch den Halteapparat des Beckenbodens, der aus Muskeln und Bindegewebe besteht, gestützt. Dieser Halteapparat bildet die untere Grenze des Beckens zwischen Schambein, Steißbein und den seitlichen Sitzbeinhöckern.

Wird der Beckenboden durch z.B. Geburten geschwächt, geben diese Strukturen nach und es kann zu einer Inkontinenz, einer Senkung oder gar einem Vorfall der Beckenorgane kommen.

Welche Formen der Beckenbodensenkung gibt es?

Senkt sich die Vorderwand der Scheide, dann kann sich diese durch die Scheidenöffnung herauswöben. Da sich in diesem Fall Scheide und Harnblase senken, heißt diese Senkung Zystozele.

Gibt das Gewebe im mittleren Scheidenanteil nach, kommt es zu einer Gebärmuttersenkung (Deszensus uteri).

Bei Frauen, deren Gebärmutter entfernt wurde (Hysterektomie) kann sich der obere Teil der Scheide senken. Das bezeichnet man als Scheidenstumpfdeszensus oder -prolaps.

Senkt sich die Hinterwand der Scheide, kann diese sich mit dem Enddarm senken und aus der Scheidenöffnung hervorwölben.