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Operative Behandlungsmöglichkeiten

Folgende operative Behandlungsmethoden bieten wir an

Bei dieser Operation wird nicht wie vielfach angenommen „Plastik“ eingenäht, sondern die Senkung wird mit wiederauflösbaren Fäden behoben, indem Enddarm oder Blase angehoben werden. Der Eingriff dauert nur rund 20 Minuten und erfolgt durch die natürliche Öffnung der Scheide.

Hierbei wird der Scheidenstupf oder die Gebärmutter mittels eins Fadens an ein Band im Becken fixiert. Auch dieser Eingriff dauert nur rund 20 Minuten und erfolgt durch die natürliche Öffnung der Scheide.

Hierbei wird der Scheidenstupf oder die Gebärmutter mittels eins Kunststoff-bändchens an jeweils einem Band im Becken rechts und links fixiert. Auch diese Operation kann in 20 Minuten durch die Scheide erfolgen. Durch die doppelseitige Anheftung ist die Rückfallgefahr geringer.

  • laparoskopisch, roboterassistiert oder offen

Diese Operation kann mittels „Schlüsselloch-Chirurgie“ (laparoskopisch oder mit Hilfe eines Operations-Roboters) oder durch Bauchschnitt erfolgen. Dabei wird die Gebärmutter, der Gebärmutterhals oder der Scheidenstumpf mittels eines kurzen Netzes an ein Band der Wirbelsäule fixiert.

Bei ausgedehnten Senkungen (z.B. totaler Vorfall der Scheide) oder bei Wiederauftreten einer Senkung nach einer Operation kann ein Kunststoffnetz in die Scheide eingesetzt werden. Diese Operation erfolgt vaginal und dauert in der Regel eine gute halbe Stunde. Die Netze verwachsen mit dem Scheidengewebe und bieten eine etwas höhere Sicherheit vor dem Wiederauftreten einer Senkung.

Allerdings kommt es bei etwa zehn Prozent der Frauen zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, „Schrumpfen“ des Netzes, was eine Verengung der Scheide bewirkt und offene Gewebsstellen am Netz. Um diesen Problemen vorzubeugen, ist eine konsequente lokale Hormonbehandlung (Östrogene) nötig.

Nach der Operation

Nach diesen Operationen sollten Sie für einen langfristigen Erfolg die lokale Hormonbehandlung weiter durchführen, Beckenbodengymnastik machen, schweres Heben für mindestens sechs Monate vermeiden und eine ggf. vorhandene Verstopfung behandeln.

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