Wenn die Bauchspeicheldrüse schlappt macht: Behandlungen im neuen Pankreaszentrum Dachau
Pressemitteilung

Wenn die Bauchspeicheldrüse schlappt macht: Behandlungen im neuen Pankreaszentrum Dachau

Dachau

Modernste Bildgebung, schonende Therapien und eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von sechs Fachabteilungen: Beim Gesundheitsforum des Helios Amper-Klinikums Dachau stellt Professor Dr. med. Axel Kleespies die Arbeit des neuen Pankreaszentrums vor. Der Chefarzt und Leiter des Cancer Centers präsentiert die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten bei einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse.

Wo das Herz, die Lunge und die Niere liegen, ist den meisten Menschen bekannt. Aber wo befindet sich eigentlich die Bauchspeicheldrüse? Dieses Organ liegt versteckt hinter dem Magen, vor der Wirbelsäule, und wird rechts vom Zwölffingerdarm (Bauchspeicheldrüsenkopf) und links von der Milz begrenzt (Bauchspeicheldrüsenschwanz). Die gelbliche Drüse wiegt zwischen 80 und 120 Gramm, ist etwa 15 Zentimeter lang, fünf Zentimeter breit und wird in der medizinischen Fachsprache Pankreas genannt. Sie ist wichtig für die Verdauung, produziert zudem Insulin und steuert somit den Blutzucker. An der Bauchspeicheldrüse können verschiedene Erkrankungen auftreten wie eine akute oder chronische Entzündung, Bauchspeicheldrüsenkrebs oder zystische Veränderungen.

Schlüssellochoperationen im Bauchraum
Für eine exakte Diagnose dieser und weiterer Krankheiten setzt das Team des Pankreaszentrums am Helios Amper-Klinikum Dachau moderne Methoden ein – zum Beispiel die hochauflösende Computertomographie (CT) mit 3D-Rekonstruktion oder die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT). Die Therapiemöglichkeiten sind vielfältig: Sie reichen von konservativen Maßnahmen wie eine Ernährungsumstellung oder Alkoholabstinenz über endoskopische Interventionen bis hin zu unterschiedlichen Operationen, wie sie manchmal bei Entzündungen und häufig bei Tumoren oder zystischen Veränderungen notwendig sind.

Operationen an der Bauchspeicheldrüse zählen aufgrund der nahen Lage zu vielen benachbarten lebenswichtigen Organen und Blutgefäßen zu den schwierigsten im Bauchraum. Diese dürfen daher nur in Krankenhäusern mit ausreichender Expertise durchgeführt werden. Bestimmte Veränderungen an der Bauchspeicheldrüse eignen sich für minimalinvasive Operationen, sogenannte Schlüssellochoperationen. Bei diesem Verfahren wird mithilfe einer Kamera operiert. Die Vorteile: kleinere Schritte, bessere Übersicht, ein geringerer Bedarf an Schmerzmitteln und ein besseres kosmetisches Ergebnis.

Das Pankreaszentrum Dachau verfügt über ein erfahrenes und spezialisiertes Team aus Chirurgen, Gastroenterologen, Onkologen, Strahlentherapeuten und Pflegekräften. Das neue Zentrum ist gut vernetzt: Je nach Krankheitsbild werden die relevanten Fachabteilungen des Helios Amper-Klinikums eingebunden. Professor Dr. med. Axel Kleespies, Leiter des Zentrums und Chefarzt der Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Onkologischen Chirurgie, arbeitet zudem eng mit dem Arbeitskreis der Pankreatektomierten (ADP e.V.) zusammen. Beim Gesundheitsforum am Mittwoch, 27. Februar 2019, wird er gemeinsam mit dem Vertreter der Selbsthilfegruppe der Regionalgruppe München, Horst Dillschnitter, und der Ernährungsberaterin Elisabeth Moderegger die umfassende Arbeit des Pankreaszentrums anhand von Beispielen aus der Praxis vorstellen.

Die Veranstaltung „Wenn die Bauchspeicheldrüse schlapp macht – Behandlungen im Pankreaszentrum Dachau“ findet im Tagungsraum 1 (Untergeschoss) des Helios Amper-Klinikums Dachau statt. Sie beginnt am Mittwoch, 27.2.2019, um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Das Helios Amper-Klinikum Dachau versorgt jährlich rund 22.000 stationäre Patienten, die Helios Amper-Klinik Indersdorf rund 700 akutstationäre sowie 1.200 stationäre Reha-Patienten. Weitere rund 36.000 Patienten werden ambulant von den über 1.200 Mitarbeitern der beiden Klinikstandorte medizinisch versorgt. Die 14 Fachabteilungen in Dachau verfügen zusammen über 435 Betten. Die Klinik in Markt Indersdorf ist spezialisiert auf Altersmedizin und verfügt mit der Akutgeriatrie sowie der stationären und ambulanten geriatrischen Rehabilitation über insgesamt 95 Betten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 120 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und zehn Präventions-zentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt:
Pia Ott
Pressesprecherin
Leitung Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon: (08131) 76-533
E-Mail: pia.ott@helios-gesundheit.de

 

Pressebild

Pressebild zum Download (JPG) Bildunterschrift: Professor Dr. med. Axel Kleespies, Chefarzt Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Onkologische Chirurgie und Leiter des Pankreaszentrums. © Andreas Steger