Wenn der Krebs gestreut hat: Behandlungsmöglichkeiten von Leber-, Lungen-, Bauchfell- und Knochenmetastasen
Pressemitteilung

Wenn der Krebs gestreut hat: Behandlungsmöglichkeiten von Leber-, Lungen-, Bauchfell- und Knochenmetastasen

Dachau

Das Gesundheitsforum des Helios Amper-Klinikums Dachau informiert am Mittwoch, 7. November 2018, über moderne Therapieformen und Möglichkeiten, die Ausbreitung von Metastasen bestmöglich und nachhaltig zu bekämpfen.

Die Diagnose Krebs erschüttert jeden Patienten. Noch größer ist die Angst davor, dass der Tumor gestreut haben könnte, sich also bereits Metastasen gebildet haben könnten. Bei diesem Vorgang wandern Krebszellen aus Tumoren über die Blut- oder Lymphbahnen und können so in andere Gewebe eindringen. Dort siedeln sich manche an, vermehren sich und können Tochtergeschwülste des ursprünglichen Tumors bilden. Diese Absiedlungen werden Metastasen genannt. Tumore können in verschiedene Gewebe streuen. Bei vielen Tumorarten gibt es bevorzugte Organe und Regionen, in die sie häufiger streuen als in andere Gewebe.

Die Forschung hat in den vergangenen Jahren einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht, die vielfältigen Therapiemöglichkeiten haben sich entsprechend weiterentwickelt. Metastasen lassen sich heute erheblich besser behandeln als noch vor wenigen Jahren – und dass sowohl chirurgisch, durch medikamentöse Therapien als auch durch radiologische und strahlentherapeutische Verfahren. Wie Metastasen in Leber, Lunge, Bauchfell und Knochen wirkungsvoll behandelt werden können, das schildert Privatdozent Dr. med. Axel Kleespies anhand von anschaulichen Beispielen in seinem Vortrag beim Dachauer Gesundheitsforum.

Erweiterung des Cancer Centers um ein Metastasenzentrum
Priv.-Doz. Dr. med. Kleespies ist seit dem 1. September dieses Jahres Chefarzt der Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Onkologischen Chirurgie am Helios Amper-Klinikum Dachau. Darüber hinaus leitet er seit dem 1. November 2018 das Krebszentrum. Der Mediziner bringt für diese Aufgabe eine große Expertise mit: Er war Mitbegründer, Koordinator und schließlich Leiter des Pankreaszentrums München – eines der drei größten Pankreaszentren in Deutschland – und hatte weitere Funktionen im Münchner Krebszentrum inne. Zuletzt war er als Erster Oberarzt für die Onkologische- und Pankreaschirurgie am Klinikum der Universität München am Standort Großhadern zuständig.

Erst vor wenigen Tagen hatte Priv.-Doz. Dr. med. Kleespies die Erweiterung des Cancer Centers am Dachauer Klinikum um ein Metastasenzentrum angekündigt. In diesem Zentrum soll die gezielte Bekämpfung von Metastasen intensiviert werden, um für Patienten mit gestreuten und wiederkehrenden Tumoren die bestmöglichen und modernsten Therapiemethoden anzubieten. Im Rahmen des Dachauer Gesundheitsforums wird der Krebsexperte den Besuchern auch einen Einblick in die künftige Arbeit des Metastasenzentrums geben. In diesem Zentrum fließen neben den neuesten Erkenntnissen aus der Forschung auch die langjährige Erfahrung eines ganzen Netzwerks von Spezialisten verschiedener Fachrichtungen ein. Diese gebündelte Kompetenz dient einer ganzheitlichen und transparenten Behandlung und Begleitung der Patienten.

Die Veranstaltung findet im Tagungszentrum (Untergeschoss) des Helios Amper-Klinikums Dachau statt. Sie beginnt am 7.11.2018 um 18 Uhr.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Das Helios Amper-Klinikum Dachau versorgt jährlich rund 23.000 stationäre Patienten, die Helios Amper-Klinik Indersdorf rund 1.000 akutstationäre sowie 1.100 Reha-Patienten. Weitere 37.000 Patienten werden ambulant von den über 1.200 Mitarbeitern der beiden Klinikstandorte medizinisch versorgt. Die 14 Fachabteilungen in Dachau verfügen zusammen über 435 Betten. Die Klinik in Markt Indersdorf ist spezialisiert auf Altersmedizin und verfügt mit der Akutgeriatrie sowie der stationären und ambulanten geriatrischen Rehabilitation über insgesamt 95 Betten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 87 Kliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.
Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.



Pressekontakt:

Pia Ott
Pressesprecherin
Telefon: (08131) 76-533
E-Mail: pia.ott@helios-gesundheit.de

Pressebild

Pressebild zum Download (JPG) Bildunterschrift: Priv.-Doz. Dr. med. Axel Kleespies, Chefarzt Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Onkologischen Chirurgie und Leiter des Cancer Centers am Helios Amper-Klinikum Dachau. ©Andreas Steger