Horror Rückenschmerz – muss es gleich das Skalpell sein?

Horror Rückenschmerz – muss es gleich das Skalpell sein?

Ob Verspannungen, Bandscheibenvorfall oder Hexenschuss: Rückenschmerzen gelten in Deutschland als Volkskrankheit. Chefarzt Dr. med. Wolfgang Ködel erklärt beim Gesundheitsforum Dachau, warum Bewegung oft die beste Medizin ist. Bei der langfristigen Bekämpfung von Rückenschmerzen sind gezielte Übungen und ein gerätegestütztes Muskelaufbautraining extrem wichtig.

Wenn der Rücken schmerzt und jede Bewegung zur Qual wird: Laut dem DAK-Gesundheitsreport 2018 sind Rückenschmerzen in Deutschland die zweithäufigste Einzeldiagnose für Krankschreibungen. Gründe dafür sind Bewegungsmangel und Fehlhaltungen am Arbeitsplatz. Weitere Ursachen können psychische Faktoren wie Stress oder Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule sein. Treten Rückenschmerzen häufiger auf, besteht das Risiko, dass die Schmerzen chronisch werden.

„Sind die Rückenschmerzen besonders stark, strahlen sie bis ins Bein oder verursachen sogar ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl, sollte die Ursache unbedingt von einem Arzt abgeklärt werden“, sagt Dr. med. Wolfgang Ködel, Chefarzt Physikalische und Rehabilitative Medizin am Helios Amper-Klinikum Dachau. „Ebenso vielfältig wie die Gründe sind auch die Therapiemöglichkeiten.“ Im Akutfall werden die Schmerzen primär medikamentös behandelt – Bewegung gilt jedoch als wichtigste Maßnahme bei der langfristigen Bekämpfung von Rückenschmerzen.

Hilfe durch Bewegung: Bewusste Belastung der Muskeln
Wenn es im Rücken schmerzt, ist Bewegung oft das Letzte, woran Betroffene denken. Dabei können gezielte Übungen helfen, die Schmerzen in den Griff zu bekommen. „Regelmäßige körperliche Aktivitäten sollten fest in den Alltag integriert werden“, so Dr. med. Ködel. „Unsere Muskeln benötigen eine bewusste und regelmäßige Belastung – ansonsten können sich die Strukturen des Bewegungsapparates verkrampfen oder gar zurückbilden.“

Besonders empfehlenswert ist ein von Sportmedizinern und Physiotherapeuten begleitetes Training zum gezielten Aufbau der Rückenmuskulatur. Seit 2003 gibt es im Helios Amper-Klinikum Dachau das Fitness- und Rehabilitationszentrum AmperVital. Hier arbeiten ausgebildete Sporttherapeuten, die darauf spezialisiert sind, Schmerzen durch gerätegestütztes Muskelaufbautraining dauerhaft und gezielt zu behandeln. Gerade bei Rückenschmerzen empfiehlt AmperVital-Leiter Dr. med. Ködel ein ganzheitliches Konzept aus Prävention, Therapie, Rehabilitation und Fitnesstraining. Hierfür werden individuelle Trainingspläne erstellt, in denen festgehalten wird, welche Bewegungsabläufe bei der jeweiligen Therapie besonders geeignet sind. Über 90 Geräte, acht Behandlungsräume, ein Gymnastikraum und ein Bewegungsbad stehen Patienten sowie externen Kunden zur Verfügung.

Die Veranstaltung „Horror Rückenschmerz – muss es gleich das Skalpell sein?“ findet im Tagungsraum 1 (Untergeschoss) des Helios Amper-Klinikums Dachau statt. Sie beginnt am Mittwoch, 20. November 2019, um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss an den Vortrag bleibt ausreichend Zeit für Fragen der Besucher.

 

Das Helios Amper-Klinikum Dachau versorgt jährlich rund 22.000 stationäre Patienten, die Helios Amper-Klinik Indersdorf rund 700 akutstationäre sowie 1.200 stationäre Reha-Patienten. Weitere rund 36.000 Patienten werden ambulant von den über 1.200 Mitarbeitern der beiden Klinikstandorte medizinisch versorgt. Die 14 Fachabteilungen in Dachau verfügen zusammen über 435 Betten. Die Klinik in Markt Indersdorf ist spezialisiert auf Altersmedizin und verfügt mit der Akutgeriatrie sowie der stationären und ambulanten geriatrischen Rehabilitation über insgesamt 95 Betten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von neun Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund drei Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

Pressekontakt:
Pia Ott
Pressesprecherin
Leitung Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon: (08131) 76-533
E-Mail: pia.ott@helios-gesundheit.de

Pressebild

Pressebild zum Download (JPG) Bildunterschrift: Dr. med. Wolfgang Ködel, Chefarzt Physikalische und Rehabilitative Medizin am Helios Amper-Klinikum Dachau.