Dachauer Krebszentrum erneut für hervorragende Behandlung von Patienten mit Tumorerkrankungen ausgezeichnet
Pressemitteilung

Dachauer Krebszentrum erneut für hervorragende Behandlung von Patienten mit Tumorerkrankungen ausgezeichnet

Dachau

Das Darm-, Brust-, Kopf-Hals-Tumorzentrum und das übergeordnete Cancer Center erfüllen die Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft zum wiederholten Male. Die Fachgesellschaft bescheinigt damit erneut die nachhaltige Qualität des Dachauer Klinikums in der Behandlung von Patienten mit Tumorerkrankung.

"In unserem Cancer Center mit seinen Schwerpunktbereichen, dem Darm-, Brust- und dem erst seit letztem Jahr bestehenden Kopf-Hals-Tumorzentrum, bieten wir eine exzellente medizinische Qualität − von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Nachsorge, sowohl bei Neuerkrankungen als auch bei Patienten mit wiederholtem Tumorleiden", so Prof. Dr. med. Horst-Günter Rau, Ärztlicher Direktor und Leiter des übergeordneten Cancer Centers. Er gratulierte und bedankte sich bei den jeweiligen Teams der einzelnen Zentren unter der ärztlichen Leitung von Prof. Dr. Norbert Grüner, Dr. Bernd Baier und Prof. Dr. Michaela Andratschke. Externe Gutachter bestätigten jetzt bei Überwachungsaudits erneut die fachliche Expertise des Cancer Centers, des Darm-, Brust- und Kopf-Hals-Tumorzentrums.

Auszeichnung spiegelt hohe Qualität wider
Um die Auszeichnung zum onkologischen Zentrum zu erhalten, müssen Kliniken eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören unter anderem die Besetzung durch qualifiziertes medizinisches und pflegerisches Fachpersonal, strukturierte Versorgungsabläufe und eine bestimmte Anzahl an chirurgischen Eingriffen von zertifizierten Tumoroperateuren im Jahr. Zudem ist die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen, supportiven Bereichen wie etwa der Psychoonkologie und externen Kooperationspartnern von großer Bedeutung. In regelmäßig etablierten Tumorkonferenzen werden außerdem Befunde und Behandlungsmöglichkeiten besprochen und diskutiert. Jedes Jahr müssen diese Kompetenzen schließlich von der Fachgesellschaft bestätigt werden. In einem Überwachungsaudit mit externen Gutachtern wird dann überprüft, ob die im Rahmen der Zertifizierungen genannten Hinweise der Fachgesellschaft umgesetzt wurden und die Abteilungen sich weiterentwickelt haben. Sowohl, das Darm-, als auch das Brust- und Kopf-Hals-Tumorzentrum haben die Vorgaben der deutschen Krebsgesellschaft vollumfänglich erfüllt. Zudem setzt auch das aus den drei Zentren bestehende Cancer Center die geforderten Richtlinien entsprechend um. Das Brustzentrum konnte das Audit bereits durch Einreichung der notwendigen Dokumente erfüllen.

Kopf-Hals-Tumorzentrum erst seit letztem Jahr im Cancer Center etabliert
Das Kopf-Hals-Tumorzentrum der HNO-Abteilung ist dabei erst im letzten Jahr erfolgreich zertifiziert worden. Seitdem ist es die einzige nicht-universitäre Einrichtung zur Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren in Bayern, die von der deutschen Krebsgesellschaft ausgewiesen wurde. 2017 erweiterte das Cancer Center Dachau mit der zertifizierten Abteilung unter der Leitung von Prof. Dr. Michaela Andratschke sein medizinisches Versorgungsspektrum und bietet damit eine umfassende Diagnostik, Therapie und Nachsorge bei Patienten mit bösartigen Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich wie etwa bei Kehlkopfkrebs, Mundhöhlenkrebs, Haut- oder Speicheldrüsenkrebs.

Umfassende Versorgung von Krebserkrankungen im Dachauer Klinikum
In Deutschland erkranken jährlich etwa 70.000 Menschen an Tumoren im Darm und über 10.000 Menschen an Kopf-Hals-Tumoren. Brustkrebs zählt hingegen mit rund 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr zu einer der häufigsten Tumorerkrankung bei Frauen. Das im letzten Jahr etablierte Kopf-Hals-Tumorzentrum bildet gemeinsam mit dem bereits seit 2008 bestehenden Darm- und seit 2006 bestehenden Brustzentrum das sogenannte Cancer Center Dachau. Unter einem Dach vereint, stellt das Dachauer Krebszentrum eine ganzheitliche Diagnostik und Therapie von Tumorerkrankungen sicher.


Das Helios Amper-Klinikum Dachau versorgt jährlich rund 23.000 stationäre Patienten, die Helios Amper-Klinik Indersdorf rund 1.000 akutstationäre sowie 1.100 Reha-Patienten. Weitere 37.000 Patienten werden ambulant von den über 1.200 Mitarbeitern der beiden Klinikstandorte medizinisch versorgt. Die 14 Fachabteilungen in Dachau verfügen zusammen über 450 Betten. Die Klinik in Markt Indersdorf ist spezialisiert auf die Altersmedizin und verfügt mit der Akutgeriatrie sowie der stationären und ambulanten Geriatrische Rehabilitation über insgesamt 95 Betten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 87 Kliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit". Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.
Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius
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Pressekontakt:
Katharina Mathern
Pressesprecherin
Telefon: 08131 76-533
E-Mail: katharina.mathern@helios-gesundheit.de

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Freuen sich über die Auszeichnung: Prof. Dr. Norbert Grüner (l.), Leiter Darmzentrum, Dr. Markus Friedel (2.v.l.), Koordinator Darmzentrum, Prof. Dr. Michaela Andratschke (3.v.l.), Leiterin Kopf-Hals-Tumorzentrum, Prof. Dr. Hjalmar Hagedorn (m.), Chefarzt Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Prof. Dr. Horst-Günter Rau (3.v.r.), Leiter Cancer Center und Ärztlicher Direktor, Dr. Bernd Baier (2.v.r.), Leiter Brustzentrum sowie PD Dr. Florian Ebner (r.), Chefarzt Frauenklinik und stellv. Leiter Brustzentrum. © Helios