55 Jahre gemeinsam durchs Leben – auch im Krankenhaus: Eheleute erhalten zeitgleich neues Knie und neue Hüfte im Amper-Klinikum
Pressemitteilung

55 Jahre gemeinsam durchs Leben – auch im Krankenhaus: Eheleute erhalten zeitgleich neues Knie und neue Hüfte im Amper-Klinikum

Dachau

Nach einem Jahr mit starken Knieproblemen entscheidet sich der 77-jährige Oswald Reif für eine Operation durch Chefarzt Professor Dr. Michael Scherer. Doch auch seine Ehefrau leidet unter Hüftbeschwerden. Die Lösung: am selben Tag ein neues Knie für ihn, eine neue Hüfte für sie und ein gemeinsamer Aufenthalt im Helios Amper-Klinikum Dachau. Nach nur einer Woche können beide entlassen werden.

Treppensteigen, Sitzen, Gehen – alltägliche Dinge waren für die 75-jährige Elke Reif plötzlich mit starken Schmerzen im Hüftbereich verbunden. Ihr Ehemann, Oswald Reif, litt bereits seit einem Jahr unter Knieproblemen. „Da sich die Schmerzen bei uns beiden nicht besserten, entschieden wir uns für künstliche Gelenke“, sagt das Dachauer Ehepaar. „Eine Bekannte hat uns Professor Scherer empfohlen.“ Eigentlich waren die Eingriffe für verschiedene Wochen geplant – nach 55 Jahren gemeinsamen Ehelebens eine echte Herausforderung. Der Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie, Professor Dr. Michael Scherer, fand schnell eine praktikable Lösung: ein gemeinsamer Aufenthalt im Familienzimmer und zwei OPs direkt hintereinander – um 9 und um 11 Uhr. „So schnell werde ich diese Patienten nicht vergessen“, so Scherer. „Es handelte sich zwar um Routine-Eingriffe, aber zwei aufeinanderfolgende OPs eines Ehepaars sind auch für mich etwas ganz Besonderes.“

Künstliche Gelenke für mehr Lebensqualität
„Nach der Operation bin ich schmerzfrei aufgewacht“, sagt der 77-jährige Oswald Reif. Auch seine Frau war positiv überrascht, dass beide bereits am nächsten Tag das Bett verlassen konnten. Durch verschiedene Aktivitäten wie Treppensteigen oder Gleichgewichtsübungen trainierte das Ehepaar während seines Klinikaufenthalts, wie sie Knie und Hüfte sicher bewegen, ohne die Prothese zu überlasten. „Professor Scherer besuchte uns täglich – sei es um sich nach unserem Wohlergehen zu erkundigen oder Verbände zu wechseln“, so Elke Reif. Auch der Chefarzt ist mit dem Eingriff zufrieden: „Beide Patienten litten zuvor unter teils starken Schmerzen. Die künstlichen Gelenke schaffen eine ganz neue Lebensqualität.“ 

In Zeiten der Corona-Pandemie gelten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen im gesamten Klinikum wie Maskenpflicht, Abstandsregeln und eingeschränkte Besuchszeiten. „Ich muss zugeben, dass wir anfangs aufgrund der steigenden Corona-Zahlen etwas Bedenken hatten, in ein Krankenhaus zu gehen“, sagt Elke Reif. „Die Angst wurde uns hier jedoch schnell genommen. Jeder Einzelne auf der Station – von den Ärzten über die Pflegekräfte bis hin zu den Physiotherapeuten – hat sich rührend um uns gekümmert.“ 

Nach nur einer Woche wurden beide Patienten aus dem Amper-Klinikum entlassen. Jetzt steht dem Ehepaar eine dreiwöchige Reha bevor. „Diese verbringen wir natürlich auch im Doppelzimmer“, fügt die 75-Jährige schmunzelnd hinzu.


Das Helios Amper-Klinikum Dachau versorgt jährlich rund 22.000 stationäre Patienten, die Helios Amper-Klinik Indersdorf rund 800 akutstationäre sowie 1.200 stationäre Reha-Patienten. Weitere rund 36.000 Patienten werden ambulant von den rund 1.200 Mitarbeitern der beiden Klinikstandorte medizinisch versorgt. Die 14 Fachabteilungen in Dachau verfügen zusammen über 435 Betten. Die Klinik in Markt Indersdorf ist spezialisiert auf Altersmedizin und verfügt mit der Akutgeriatrie sowie der stationären und ambulanten geriatrischen Rehabilitation über insgesamt 90 Betten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro. 

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.


Pressekontakt:
Anne Schaller 
Junior-Referentin
Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon: (08131) 76-67678
E-Mail: anne.schaller@helios-gesundheit.de
 

Pressebild

Pressebild zum Download (JPG) Bildunterschrift: Elke und Oswald Reif mit dem Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie, Professor Dr. Michael Scherer. © Helios