Behandlungsspektrum

Sarkoidose

Sarkoidose ist eine granulomatöse Systemerkrankung, welche in über 90 Prozent der Fälle eine pulmonale Beteiligung aufweist. In der frühen Phase zeigt sich die Sarkoidose oft symptomlos, häufig handelt sich um einen Zufallsbefund einer Thorax- oder CT-Untersuchung. In späteren Stadien entwickelt sich Reizhusten sowie Belastungsdyspnoe. Die Diagnose wird über einen histologischen Nachweis gestellt.

Therapie

  • orale Kortisontherapie.
  • bei unzureichendem Ansprechen auf Kortison zusätzlich Immunsuppressiva
lungenerkrankungen

Rippenfellentzündung (Pleuritis exsudativa/sicca)

Rippenfellentzündungen gehen mit (exsudativa) und ohne (sicca) Flüssigkeitsansammlung zwischen Lunge und Rippen einher und sind meistens Folge einer Lungenentzündung. Sie können auch nach Brustkorbverletzungen oder Operationen auftreten.

Symptome

  • atemabhängige Thoraxschmerzen, verstärkt bei Inspiration oder Husten, Besserung bei Exspiration.
  • Fieber, schlechtes Allgemeinbefinden, Luftnot

Diagnostik
Entzündungsparameter im Blut, Röntgen, Ultraschall und/oder Computertomographie

Therapie

  • Frühes Stadium: antiphlogistische Therapie (Ibuprofen) mit und ohne Antibiotikum
  • Spätes Stadium: Ausräumen der Flüssigkeit durch einen operativen Eingriff wie  Schlüssellochoperation (Thorakoskopie) oder durch eine offene Operation (Thorakotomie). Ziel ist eine Befreiung der Lunge und somit Verbesserung der Lungenfunktion.

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