Behandlungsspektrum

Asthma bronchiale

Chronisch entzündliche obstruktive Atemwegserkrankung mit oft anfallsweise auftretender Luftnot infolge eines hyperreagiblen Bronchialsystems mit reversibler Bronchialverengung.

Die Freisetzung von sogenannten Mediatoren wie zum Beispiel Histamin, Prostaglandinen, Leukotrienen und Plättchen aktivierenden Faktoren führt zur Einengung der Luftwege (Bronchokonstriktion).

  • Exacerbation (akutes Asthma)
    Akut einsetzende Symptomatik, die sich fulminant innerhalb weniger Minuten ausbilden kann.
     
  • Status asthmatikus
    Vital bedrohlicher Asthma-Anfall mit einer Dauer bis zu 24 Stunden trotz adäquater Therapie.
lungenerkrankungen

Formen von Asthma

Allergisches (extrinsisches) Asthma

  • Nachweis von Allergenbezug zur Asthmasymptomatik, zum Beispiel Pollen, Schimmelpilze, Hausstaubmilben, Tierhaare, beruflich bedingte Stäube, Medikamente (ASS) oder toxisch wirkende Stoffe
  • Alter: meist Kindesalter, auch transienter Verlauf


Nicht allergiches (intrinsisches) Asthma

  • Fehlende Allergieauslöser, häufig durch Infekte bedingt
  • Alter: häufig > 40 Jahre

Therapie

  • Allergenkarenz
  • Glukokortikosteroide (Entzündungshemmend):  Dämpfung der bronchialen Hyperreagibilität, Reduktion der Schleimsekretion
  • Bronchodilatatoren sowie Inhibitoren der Mediatorenfreisetzung .

Grundlage der Therapie von Asthma bronchiale sollte nicht die Maximierung einer Monotherapie sondern die Optimierung durch eine Kombinationstherapie sein.

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