Seit dieser Woche Mundschutzpflicht für alle in den Helios Kliniken in Cuxhaven
Nie ohne meine Maske:

Seit dieser Woche Mundschutzpflicht für alle in den Helios Kliniken in Cuxhaven

Cuxhaven

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist seit Montag in Niedersachsen Pflicht. Beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr müssen Mund und Nase bedeckt sein. Auch die Helios Kliniken in Cuxhaven führen eine Maskenpflicht für alle Mitarbeiter, Patienten und Besucher ein. Ziel ist es aktiv vor einer weiteren Ausbreitung des Virus zu schützen.

„Bitte legen Sie Ihren Atemschutz oder Mund-Nasen-Schutz an!“ Mit großen Hinweisschildern werden Besucher und Patienten bereits vor den Klinikeingängen an der Helios Klinik Cuxhaven und am Seehospital in Sahlenburg auf die ab sofort geltende Maskenpflicht aufmerksam gemacht. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Patienten und Besucher sind angehalten in den Einrichtungen der Kliniken eine Maske zu tragen.

 

„Wir statten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenfalls noch mit wiederverwendbaren textilen Alltagsmasken aus, die bei allen patientenfernen Tätigkeiten wie zum Beispiel in der Verwaltung getragen werden dürfen“, erklärt Georg Thiessen, Klinikgeschäftsführer der Helios Klinik Cuxhaven. Im direkten Patientenkontakt gilt weiterhin der vorgeschriebene medizinische Mund-Nasen-Schutz für Pflegekräfte, Ärzte und Therapeuten. Patienten und Besucher können die Klinik mit sogenannten Alltagsmasken oder einem selbstgenähten Mund-Nasen-Schutz betreten. „Sofern Patienten und Besucher über keinen entsprechenden Schutz verfügen, stellen wir einen Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung“, so Thiessen. Wichtig ist, dass das gesetzlich vorgeschriebene Besuchsverbot für stationäre Patientinnen und Patienten auch mit der Einführung der Maskenpflicht unberührt bleibt.

 

Alltagsmaske – Wie? Wo? Was? Experte fasst zusammen

 

Mit Informationsschreiben und Aufklärungsplakaten sensibilisieren die Kliniken Mitarbeiter, Patienten und Besucher gleichermaßen für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und gibt nützliche Tipps im Umgang mit den Masken. Denn was für viele Klinikmitarbeiter inzwischen zur Regel geworden ist, ist insbesondere für Patienten, Angehörige und auch Bürgerinnen und Bürger ungewöhnlich. Da stellt sich schon so manche Frage: Was muss ich beim Auf- und Absetzen der Maske beachten? Wann sollte die Maske gewechselt werden? Und wie können Brillenträger das Beschlagen der Gläser verhindern? Dr. Hinnerk von Thun-Hohenstein, Krankenhaushygieniker an der Helios Klinik Cuxhaven klärt auf.

 

„Wichtig ist, dass die Maske eng anliegt, Mund und Nase bedeckt und bis unters Kinn reicht, damit sie nicht verrutschen kann“, sagt Dr. von Thun-Hohenstein. Am besten sollte man die Maske vor einem Spiegel aufsetzen, um den optimalen Sitz kontrollieren zu können – im Alltag kann man sich zum Beispiel auch mit der Fensterscheibe des Autos behelfen. Vor dem Auf- und nach dem Absetzen der Maske sollte man sich nach Möglichkeit gründlich die Hände waschen. „Viren sammeln sich auf der Innenseite der Maske. Das sollte man beim Absetzen und beim Transport der Maske bedenken“, so der Experte. Die Maske deshalb nicht mit der Innenseite auf Oberflächen ablegen. Wer nach dem Einkaufen ins Auto oder aufs Fahrrad steigt und keinen Kontakt zu anderen Menschen hat, kann die Maske dann auch ablegen und sie zuhause entsprechend der hygienischen Empfehlungen reinigen.

„Die Alltagsmaske sollte gewechselt bzw. gewaschen werden, wenn sie durchfeuchtet ist. Einweg-Masken müssen nach dem Tragen entsorgt werden – Idealerweise in einem Mülleimer mit verschließbarem Deckel“, weiß der Krankenhaushygieniker. Grundsätzlich sollten Alltagsmasken bei 60 Grad Celsius in der Waschmaschine gewaschen werden. Wer die Waschmaschine nicht täglich laufen lassen möchte, kann auch eine ausreichende Menge Wasser im Wasserkocher erhitzen, die Alltagsmaske in eine hitzebeständige Schale legen und zusammen mit einem Waschmittel mit dem heißen Wasser übergießen und anschließend die Maske trocknen lassen.

 

Brillenträger kennen das Problem: Beim Ein- und Ausatmen mit Maske beschlagen regelmäßig die Gläser. „Wenn das passiert, liegt die Maske nicht richtig bzw. eng genug an, sodass die Atemluft am oberen Rand entweichen kann“, erklärt er. In diesem Fall noch mal den Sitz der Maske kontrollieren und den Bügel richten und an die eigene Gesichtsform anpassen.

 

Alltagsmasken dienen nicht dem Eigenschutz, sondern sollen dafür sorgen, dass der Träger/die Trägerin andere Menschen vor einer Tröpfcheninfektion schützt. Deshalb gilt weiterhin: Unbedingt den Sicherheitsabstand von mind. 1,5 Metern zu anderen Menschen einhalten und das Gesicht – insbesondere Mund, Nase und Augen – nicht mit den Händen berühren.

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Katharina Recht

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Katharina Recht

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