Hernienchirurgie auf hohem Niveau

Unsere erfahrenen Viszeralchirurgen sind Experten in der Behandlung von Hernien.

Hernien oder Eingeweidebrüche entstehen, wenn Schwachstellen der Bauchwand nachgeben und Organe aus der Körperhöhle heraustreten. Sie können in der Nabelgegend, in der Leistengegend oder an jeder anderen Stelle entstehen, an der man eine Operationsnarbe hat.

"Beule" in der Leiste? Was tun?

Hernien in der Leistengegend sind die häufigsten Brüche und treten bei Männern besonders zahlreich auf. Oft macht sich ein Leistenbruch durch eine Ausstülpung in der Leistenregion bemerkbar. Diese „Beule“ ist beweglich und lässt sich meist wieder nach innen drücken.

Jeder Leistenbruch sollte operiert werden, denn er bildet sich nicht von selbst wieder zurück und vergrößert sich mit der Zeit. Zudem besteht immer die Gefahr, dass sich Darm- oder Fettgewebe in der Ausstülpung verfängt und abgeschnürt wird.

Welche Operationsmethode für den Leistenbruch infrage kommt, hängt von vielen Faktoren ab. So spielt das Alter des Patienten eine Rolle, ebenso wie die Lage und Größe des Bruchs. Zur chirurgischen Behandlung stehen eine Vielzahl verschiedener Operationsmethoden zur Auswahl.

So kann eine Leistenbruch-OP entweder konventionell im Rahmen einer offenen Operation oder minimal-invasiv mit endoskopischen bzw. laparoskopischen Verfahren erfolgen. Beim Erwachsen stabilisiert der Chirurg den Bruch mit einem speziellen Kunststoffnetz.

Und das mit großem Erfolg: die Rezidivrate –also ein Wiederauftreten des Leistenbruchs – kann so deutlich gesenkt werden.

Unsere Behandlungsmethoden im Überblick:

Konventionell offene Operationen können ambulant durchgeführt werden.

  • Operationsverfahren ohne Netz (z.B. Verfahren nach Shouldice)
  • Operationsverfahren mit Netz (z.B. nach Lichtenstein)  
  • Minimal-invasive Operationen (Schlüssellochtechnik): Endoskopische Verfahren in der Bauchdecke, wie die totalextraperitoneale Plastik (TEP)
  • Laparoskopische Verfahren über den Bauchraum, wie die transabdominelle präperitoneale Netzimplantation (TAPP)