Leistungen

Infektiöse Gelenkentzündung

Lyme-Arthritis (Borrelien-Arthritis) kann in ihrem ersten Stadium ohne Symptome verlaufen. Nach Jahren stellen sich mitunter aber schwerste Erkrankungen und Schädigungen ein. Deshalb ist es beispielsweise wichtig, sich nach einem Zeckenbiss in einer gefährdeten Region ärztlich untersuchen zu lassen.

Die Lyme-Arthritis ist eine häufige Manifestation der Lyme-Borreliose. Die Lyme-Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die in der Regel von infizierten Zecken übertragenen wird.

Symptome

Die Lyme-Borreliose kann sehr unterschiedliche Symptome verursachen und diese können stark variieren.

Ein typisches Frühsymptom ist eine Rötung an der Stichstelle, die sich langsam ausbreitet (Wanderröte). Sie kann aber auch fehlen. Im weiteren Verlauf kann es zu Nervenschmerzen, Lähmungen, Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten aber auch Rückenmark und peripheren Nerven kommen. Diese sogenannte Neuroborreliose kann alle Anteile des zentralen und peripheren Nervensystems befallen. Auch Gelenkbeschwerden (Lyme-Arthritis) oder bestimmte Hautveränderungen treten auf.

Therapie

Die Behandlung der Borreliose sollte möglichst frühzeitig erfolgen. In der Regel wird durch eine adäquate antibiotische Therapie eine Heilung erzielt.

Je nach Beschwerdegrad findet bei der umfassenden Versorgung eine multimodale rheumatologische Komplexbehandlung statt. Hier arbeitet das interdisziplinäres Team aus Fachärzten mit patientenbezogener Therapiekombination aus umfassender Physiotherapie, rheumatologisch spezialisierter Ergotherapie, spezieller Schmerztherapie und Gesprächspsychotherapie. 

Weitere Informationen

Multimodale Schmerztherapie

Die Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin bietet ein neues Behandlungskonzept im Umgang mit chronischem Schmerz: die Multimodale Schmerztherapie.