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Arthrose

Bei einer Arthrose liegt eine Schädigung des Gelenkknorpels vor, wodurch die Gelenke schneller als üblich verschließen. Doch was genau sind die Symptome und wie wird eine Arthrose im Helios Seehospital Sahlenburg therapiert?

Der schleichende Gelenkverschleiß

Ausgangspunkt einer Arthrose ist ein Defekt der schützenden Gelenkknorpelschicht. Besonders häufig sind die die Fingermittelgelenke und Fingerendgelenke, das Daumensattelgelenk und das Handgelenk betroffen. 

Mediziner unterschieden zwischen zwei Formen der Arthrose:

Primäre Arthrose:
Die Ursachen für den Knorpelschaden sind unbekannt. Veränderungen im Hormonhaushalt können hier eine Rolle spielen.

Sekundäre Arthrose:
Resultiert aus Stoffwechselstörungen, Gicht oder rheumatoider Arthritis. Auch Osteoporose sowie angeborene, unfall- oder verletzungsbedingte Fehlstellungen der Gelenke können dazu führen.

Ausführliche Diagnostik

Zur genauen Diagnostik erkundigen sich unsere Chirurgen zunächst, welche Beschwerden bei welchen Bewegungen auftreten. Außerdem ist von Interesse, ob Verwandte ebenfalls an Arthrose erkrankt sind, denn Arthrose kann familiär veranlagt sein. Im Anschluss daran werden Hand- und Fingergelenke untersucht.

Symptome der Arthrose bekämpfen

Die Ursachen für Arthrose sind bis heute nicht hinreichend bekannt und können entsprechend auch nicht behandelt werden. Jedoch lassen sich die Symptome gut bekämpfen. Bei den ersten Anzeichen einer Arthrose empfehlen Mediziner, Überanstrengungen und Fehlbelastungen der Gelenke im Alltag, Beruf und beim Sport zu reduzieren. Auch eine Ernährungsumstellung – weg von einer fleischreichen, hin zu einer pflanzlichen Ernährung – kann Abhilfe schaffen.

Wann kommt eine Operation in Frage?

In akuten Schüben einer Arthrose können entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente die Beschwerden mildern. Werden trotz aller Maßnahmen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen unerträglich, sollte ein Korrektureingriff erwogen werden. Diese operative Behandlung kommt in Frage, wenn die nicht-operativen Methoden ausgereizt sind. Durch die gezielte Durchtrennung der schmerzleitenden Nervenfasern zu den betroffenen Gelenken können unsere Chirurgen eine Schmerzreduktion erzielen. Auch die Versteifung des betroffenen Gelenks schafft Abhilfe, gemeinsam mit Ihnen entscheiden wir den jeweiligen Winkel der Beugestellung.

Behandlung und Nachsorge

Die Gelenke dürfen häufig nach den Korrektureingriffen nicht sofort voll belastet werden. In Zusammenarbeit mit unserer Physiotherapie erhalten Sie vor und nach dem Eingriff die entsprechende Unterstützung.