Palliativmedizin neu in Burg: „Den Tagen mehr Leben geben“
Pressemitteilung

Palliativmedizin neu in Burg: „Den Tagen mehr Leben geben“

Burg

„Nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben“: Diesen Satz prägte Cicely Saunders, englische Ärztin, Sozialarbeiterin und Krankenschwester. Unter dem Motto öffnete in der Helios Klinik Jerichower Land nun ein neuer Fachbereich zur palliativmedizinischen Versorgung schwerst- und unheilbar kranker Patienten. Der Schwerpunkt der Behandlung liegt auf der Linderung von Krankheitssymptomen.

Die demographische Entwicklung führt dazu, dass immer mehr Menschen unter schwersten und unheilbaren Erkrankungen leiden. Ihnen dabei zu helfen, die Schmerzen zu lindern, das Leiden zu verringern, die Würde zu bewahren und Lebensqualität für die ihnen noch verbleibende begrenzte Zeit zu erhalten oder gar zurück zu gewinnen, ist die Aufgabe sowohl der ambulanten als auch der stationären palliativmedizinischen Versorgung. Die stationäre palliativmedizinische Versorgung greift insbesondere dann helfend ein, wenn zum Beispiel nach Operationen und bei besonders belastenden Beschwerden eine spezialisierte Behandlung im Krankenhaus helfen kann. Die Rolle eines Hospizes kann die Palliativmedizin im Krankenhaus nicht übernehmen.

Der Palliativbereich in der Helios Klinik Jerichower Land verfügt über drei wohnliche Einzelzimmer. Für Angehörige besteht die Möglichkeit, im Zimmer des Patienten mit zu übernachten. Die rollstuhlgerechte Gestaltung ermöglicht eine individuelle Betreuung der Patienten und der Angehörigen. „Hier findet man Raum für Gespräche, Ruhe und Geborgenheit“, sagt Dipl.-Med. Jürgen Sopora, Departmentleiter der Palliativeinheit. „Das Ziel unserer Behandlung ist die Wiederherstellung oder zumindest Aufrechterhaltung von Lebensqualität in der letzten Phase des Lebens. Wir bieten unseren Patienten eine einzelfallgerechte, symptomorientierte und umfassende medizinische und therapeutische Behandlung“ erklärt Jürgen Sopora. „Bei Palliativpatienten geht es nicht um Heilung, sondern um die Eingrenzung körperlicher Beschwerden, die durch unheilbare, fortgeschrittene Krankheiten hervorgerufen werden“, erklärt Dipl.-Med. Jürgen Sopora, „im Idealfall ist nach der Entlassung von der Palliativstation eine Weiterbetreuung zu Hause möglich“.

Neben dem Palliativexperten unterstützt ein Team aus speziell ausgebildeten Fachpflegekräften, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Ernährungstherapeuten, Psychologen sowie Musiktherapeuten die Patienten und kümmert sich um deren unterschiedlichen Bedürfnisse in der letzten Lebensphase. Eine enge Zusammenarbeit mit Hausärzten und ambulanten Diensten gewährleistet eine bestmögliche Versorgung in der Klinik und Zuhause.

Dipl.-Med. Jürgen Sopora | Departmentleiter der Palliativmedizin, Helios Klinik Jerichower Land

Ansprechpartner für Patienten:

Helios Klinik Jerichower Land
Department für Palliativmedizin
Dipl.-Med. Jürgen Sopora
August-Bebel-Straße 55a
39288 Burg
Tel.: (03921) 96 2129

 

Die Helios Klinik Jerichower Land, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Magdeburg, mit eigener Krankenpflegeschule im Helios Bildungszentrum Jerichower Land verfügt in acht Fachabteilungen und einer Belegabteilung über 241 Betten. Rund 340 Mitarbeiter versorgen jährlich über 11.000 stationäre Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 74.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund  6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon  11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.
Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt

Katja Boese

Referentin PR/Marketing
Katja Boese
Telefon039 21 96 1931