Ohne sie läuft nichts: Krankenhaus-Logistik stellt Patienten- und Materialtransport sicher
Pressemitteilung

Ohne sie läuft nichts: Krankenhaus-Logistik stellt Patienten- und Materialtransport sicher

Burg

Die Logistikteams in den Helios Kliniken Burg, Neindorf, Zerbst/Anhalt, Vogelsang-Gommern und Köthen arbeiten „verborgen“ im Hintergrund – und doch sind sie für den reibungslosen Ablauf im Krankenhaus unerlässlich. Am Logistik-Standort des Zentrallagers in Tarthun bei Egeln werden sämtliche Waren angeliefert, kommissioniert und dann verteilt. Logistikleiter Jens Wöllmer behält dabei stets den Überblick – auch in Zeiten von Corona.

Die Logistik ist eine der wichtigsten unterstützenden Säule eines Krankenhauses. Alle zuliefernden Bereiche müssen ihre Güter ins Krankenhaus auf die entsprechenden Stationen und in die Bereiche bringen. Die Warenverteilung, Ausstattung der OPs mit Sterilgut, Speiseversorgung der Patienten, Entsorgung und vieles mehr – in einem Krankenhaus geschieht das rund um die Uhr. Um reibungslose Abläufe zu gewährleisten, ist eine gut funktionierende Logistik enorm wichtig.

Den Überblick behalten
„Was für viele im Krankenhaus selbstverständlich ist, wird erst durch präzise Abläufe möglich gemacht“, beschreibt Jens Wöllmer seinen Alltag. „Bei vielen Artikeln können wir eine Lieferung innerhalb von 24 Stunden gewährleisten. Dazu fahren unsere Fahrzeuge die Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Niedersachsen teilweise täglich oder zumindest mehrmals in der Woche an. Sollten Artikel noch am gleichen Tag benötigt werden, können wir mit einem zusätzlichen Fahrzeug sofort reagieren und die Lieferung umgehend durchführen“, fügt Wöllmer hinzu.

Auswirkungen der Pandemie
Die Pandemie bedeutet auch eine Umstrukturierung der logistischen Arbeitsprozesse. Der Tag beginnt früher und endet deutlich später. Die Warenanlieferungen im Zentrallager Tarthun verzögern sich, teilweise sogar um Tage. Das, was ankommt, muss schnell kontrolliert, kommissioniert und zu den anfordernden Klinikstandorten transportiert werden, um die dortige Versorgung sicherzustellen. „Bisher gelingt uns das sehr gut. Aktuell transportieren wir bei Bedarf mehrmals pro Woche Materialien zwischen unseren Lagerstandorten bzw. zwischen unseren Lagerstandorten und den Kliniken der Region“, sagt Jens Wöllmer. Gemeinsam mit seinem 66-köpfigen Team stellt er den Patienten- und Materialtransport sicher.

„Seit Beginn der Pandemie haben sich nicht nur für das medizinische Personal die Arbeitsbedingungen verändert. Auch unsere Logistik musste sich umstellen und bringt tagtäglich Höchstleistungen. Ein Krankenhaus ist ein Organismus, der nur funktioniert, wenn alle ihre Arbeit verrichten,“

sagt Klinikgeschäftsführer Michael Lange und bedankt sich beim dem Team der Logistik.

„Unsere Fahrer sind sieben Tage die Woche im Einsatz und verbringen bei Wind und Wetter wöchentlich rund 15.000 Kilometer mit dem LKW bzw. mit unseren Transportern auf den Straßen. Unsere Mitarbeiter, welche vor Ort in den Kliniken für die Patiententransporte, die Entsorgung oder auch die Warenversorgung zuständig sind, machen täglich viele tausende Schritte um u.a. sicher zu stellen, dass alle Patienten, die Hilfe benötigen, sicher zu den unterschiedlichsten Zielorten innerhalb des Hauses gelangen und das zu jeder Zeit ausreichend Material für die Versorgung der Patienten zur Verfügung steht.
Da schaut niemand auf die Uhr – alles was zählt ist das die Arbeit am Ende des Tages gemacht ist und die Patienten sicher in den jeweiligen Kliniken und Bereichen angekommen sind. Bei der Lieferung von Waren achten wir darauf, dass alles rechtzeitig und wenn notwendig sogar just-in-time eintrifft“, erklärt der Logistikleiter.