Fit und gesund durch den Sommer
Pressemitteilung

Fit und gesund durch den Sommer

Burg

Heiße Tage und Sonne satt - das heißt mitunter auch: Sonnenbrand oder auch Sonnenstich. Mit ein paar Tipps bewahren Sie einen kühlen Kopf, auch wenn das Thermometer über 30 Grad steigt.

Endlich ist er da, der lang ersehnte Sommer - und mit ihm kommt die Hitze! Cool bleiben heißt die Devise auch wenn unser Körper ein eingebautes Kühlsystem hat. Bei Hitze produzieren wir mehr Schweiß, der beim Verdunsten die Haut und darunterliegende Blutgefäße kühlt. Ganz wichtig ist es, bei hohen Temperaturen mehr zu trinken als sonst. Etwa zwei Liter am Tag sollten es normalerweise sein, bei Hitze oder körperlicher Belastung auch deutlich mehr, am besten Wasser, verdünnte Säfte oder ungesüßten kalten Tee.

Sonnenschutz: Cremen, cremen, cremen
Sonnencremes sollten mindestens Lichtschutzfaktor (LSF) 20 haben und dick aufgetragen werden. Achtung: Auch wenn "wasserfest" auf der Packung steht, unbedingt nach dem Schwimmen nachcremen. LSF 20 bedeutet, Sie können 20 Mal länger in die Sonne, als Ihr Hauttyp ohne Sonnenschutz verträgt. Sind das beim hellhäutigen Typ zum Beispiel maximal zehn Minuten, können Sie mit Schutz 200 Minuten, also knapp dreieinhalb Stunden  in die Sonne. Das war es dann für diesen Tag, egal, wie oft Sie nachcremen. Noch besser als Sonnencreme schützen körperbedeckende Kleidung und Schatten vor Hautkrebs.

Sonnenstich: Hut beim Sonnenbad
Der Sonnenstich entsteht infolge einer lange andauernden direkten Sonneneinstrahlung auf den Kopf und Nackenbereich. Oft beginnt es mit Kopfschmerzen, dazu auch Übelkeit und einen roten und heißen Kopf. Diese Warnzeichen sind mögliche Symptome eines Sonnenstichs. Betroffenen ist schwindlig, verspüren oft eine innere Unruhe und haben gegebenenfalls einen steifen Nacken. Die Symptome treten oftmals erst einige Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne auf. Bei einem Sonnenstich sollte der Betroffene sofort raus aus der Sonne und Hitze genommen und der Körper gekühlt werden. Erste Abhilfe schafft das Lagern im Schatten oder gegebenenfalls dem Betroffenen Schatten spenden. Der Kopf und Oberkörper sollte leicht angehoben werden. Priorität hat die sofortige Kühlung des Körpers, beispielsweise mit feuchten Tüchern oder einem nassen Bettlaken.

Abkühlung: Ohne Stress ins kühle Nass
Sommerzeit ist Badezeit. Das Wasser ist herrlich zum Abkühlen und der Sprung ins kühle Nass gehört für viele zum gelungenen Urlaub dazu. Beim Baden im Schwimmbad, in Seen, im Meer oder in anderen Gewässern ist es wichtig, den erhitzten Körper vorsichtig an das kalte Wasser zu gewöhnen. Es empfiehlt sich, zunächst Hände und Füße ins Wasser zu halten. Dann erst sollte der restliche Körper folgen. Sonst droht im schlimmsten Fall ein Herzinfarkt.

Mückenschutz: Gegen das Summen und Surren
In der wärmeren Jahreszeit und meist abends bei Anbrechen der Dunkelheit sind Mücken mit ihrem Gesumme lästige Plagegeister und saugen mit ihrem Stechrüssel Blut aus den oberen Hautschichten. Sie leben gerne dort, wo es warm und feucht ist und wo Menschen und Tiere sie mit Blut versorgen. Bestimmte Duftstoffe auf der Haut sind entscheidend, ob man von den Mücken gestochen wird. Mücken suchen gut durchblutete und leicht zugängliche Hautstellen. Sehr wichtig bei einem Mückenstich ist es, nicht zu kratzen. Sonst besteht die Gefahr, dass Bakterien in den Körper gelangen, was zu einer Infektion führen kann. Kratzen reizt die Haut und verschlimmert eher den Juckreiz. Abhilfe schafft die Einstichstelle abzukühlen, beispielsweise mit Eiswürfeln oder einem kalten Lappen, und damit die Schwellung zu reduzieren.

„Hirnfrost“ durch gefährliches Eisschlecken
Sommer, Sonne und eine große Portion Eis. Aber kaltes Speiseeis oder eisgekühlte Getränke können einen kurzen und intensiven Kopfschmerz auslösen, den so genannten Kältekopfschmerz oder umgangssprachlich auch „Hirnfrost“. Möglicherweise führt der plötzliche Kältereiz am Gaumen dazu, dass sich die Blutgefäße weiten. Diese senden dann Signale an das Gehirn, die den Kopfschmerz auslösen. Gefährlich ist der Hirnfrost allerdings nicht.

Sonnenallergie – wenn die Haut sich wehrt
Für manche Menschen können Sonnenstrahlen sehr unangenehme Folgen haben und die Haut juckt und es bilden sich Bläschen. Nach einem Sonnenbad kann es schnell zu Juckreiz auf der Haut kommen. Wenn sich zudem Knötchen an Gesicht, Armen und im oberen Brustbereich bilden, könnte es wahrscheinlich eine Sonnenallergie sein. Wichtigste Empfehlung üblicherweise: konsequenter Sonnenschutz: UV-Schutz durch Kleidung, Mittagssonne meiden und Sonnencreme verwenden.

 

Die richtige Sonnenbrille
Zu einem modischen Sommer-Outfit gehört unbedingt eine Sonnenbrille. Beim Brillenkauf sollte man aber nicht nur auf Farbe und Form achten, sondern vor allem auf den UV-Schutz. Ohne Sonnenbrille dringen kurzwellige UV-Strahlen ins Auge und schädigen dort Binde-, Horn- und Netzhaut. Achten Sie dazu auf das CE-Zeichen an der Bügelinnenseite.

Pressekontakt

Katja Boese

Referentin PR/Marketing
Katja Boese
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