Geboren im Jerichower Land

Schmerzlinderung

Schmerzlinderung

Unter der Geburt kommt es zu Schmerzen, wo sich Schwangere eine schnelle Linderung wünschen. Hier stehen verschiedene Methoden zur Auswahl, medikamentöse als auch alternative Behandlungsmethoden.

Die natürlichen Methoden zur Erleichterung der Geburtsschmerzen zielen darauf ab, vom Schmerz abzulenken oder Hilfe beim Umgang mit den Schmerzen zu geben. Wärme, Entspannungs- und Atemübungen, Bewegung, Ausprobieren verschiedener Körperpositionen, um die angenehmste Lage herauszufinden, bewusstes Atmen sind nur einige Möglichkeiten. Neben Akkupunktur finden auch Homöopathische Mittel ihren Einsatz, um bspw. Wehenschmerzen, Angst oder auch Erschöpfung zu lindern. Dagegen wirken Verfahren aus der Bachblüten- und Aromatherapie auf Schwangere entkrampfend und beruhigend. Bei der Aromatherapie werden ätherische Öle zum Beispiel aus Kamille, Lavendel oder Rosmarin in einer Duftlampe, zum Einatmen oder in Massageölen verwendet.

Unter der Geburt können Situationen auftreten, in denen eine medikamentöse Behandlung neben der Schmerzlinderung auch den Geburtsverlauf vereinfachen und beeinflussen kann. Bspw. werden entkrampfende Mittel bei der Eröffnungsphase eingesetzt um den Muttermund zu entspannen. Nebenwirkungen für das Kind sind in der Regel ausgeschlossen. Bei örtlich betäubenden Medikamenten sind Nebenwirkungen äußerst selten.

Die Peridural-Anästhesie (PDA) ist die wirkungsvollste Art der geburtshilflichen Schmerzlinderung. Dazu wird im unteren Rückenbereich ein Lokalanästhetikum zwischen zwei Lendenwirbeln in den Wirbelkanal injiziert, wodurch eine Betäubung von der Hüfte abwärts erreicht wird. Die Wirkung setzt nach 5-10 Minuten ein. Da es sich um eine Teilbetäubung, auch Regionalanästhesie genannt, handelt, erlebt die werdende Mutter die Geburt bei vollem Bewusstsein.

Das könnte Sie auch interessieren