Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hier finden Sie alles Wissenswerte rund um die Themen Aufenthalt, Sozialdienst und Serviceleistungen.

Ehrenamtliches Betreuungsangebot

Wir arbeiten eng mit der Breisacher Hospizgruppe zusammen. Auf Wunsch vermittelt das Pflegepersonal gerne den Kontakt. Die Hospizbewegung hat sich zur Aufgabe gemacht, Schwerkranke, Sterbende, deren Angehörige und Trauernde nicht allein zu lassen. Alle Hospizmitarbeiterinnen und –Mitarbeiter sind für ihre Aufgabe ausgebildet und zur Weiterbildung verpflichtet. Sie stehen unter Schweigepflicht und arbeiten ehrenamtlich.

Die Krankenhausseelsorge richtet sich an alle Menschen in der Klinik, unabhängig von deren Weltanschauung oder Religionszugehörigkeit. Sie geschieht in ökumenischer Zusammenarbeit von evangelischer und katholischer Kirche sowie Mitarbeitern unserer Klinik.

Einmal in der Woche oder bei Bedarf sind Mitarbeiter unseres ehrenamtlichen Besuchsdienstes in der Klinik. Sie erledigen kleinere Besorgungen, begleiten Patienten bei Spaziergängen, lesen vor oder bieten sich einfach als Gesprächspartner an. Bei Bedarf und zu festen Terminen in der Oster- und Adventszeit ermöglichen sie Ihnen Gesellschaftsnachmittage, die sowohl aus Spiel- als auch Bastelnachmittagen bestehen. Die Materialkosten hierfür übernimmt die Klinik

Klinikaufenthalt

Ihre Kleidung sollte möglichst bequem und Ihrem Gesundheitszustand angebracht sein (Jogginganzug und Morgenmantel). Für die Krankengymnastik empfehlen wir festes Schuhwerk.
Bitte denken Sie auch daran, Kosmetik- und Pflegeartikel sowie Handtücher zu Ihrem stationären Aufenthalt mitzubringen. Lediglich bei der Nutzung unseres Wahlleistungsangebotes erhalten Sie von uns Handtücher, Bademantel und Kosmetikartikel.

Nein, Sie sind zu angemessenen Zeiten stets willkommen. Wir bitten Sie, auf den Gesundheitszustand und das Ruhebedürfnis der Mitpatienten Rücksicht zu nehmen.
Ab 22 Uhr gilt in unserer Klinik Nachtruhe und die Eingangstüren werden geschlossen.

Als krankenversicherter Patient brauchen Sie sich nicht persönlich um die Bezahlung der Krankenhausrechnung kümmern. Wir benötigen lediglich die Versicherungskarte Ihrer Krankenkasse, die eventuelle Versicherungskarte für die Zusatzversicherung, sowie den Einweisungsschein Ihres Arztes.

Als gesetzlich versicherter Patient müssen Sie, wie in jeder Klinik, pro Krankenhaustag einen Eigenanteil von zehn Euro leisten (inkl. Aufnahme- und Entlasstag). Patienten unter 18 Jahren sind vom Eigenanteil befreit. Der Eigenanteil ist auf maximal 28 Tage pro Jahr begrenzt. Wenn Sie im laufenden Kalenderjahr schon einmal im Krankenhaus gewesen sind und den Eigenanteil bereits entrichtet haben, so wird dies bei uns berücksichtigt. Bringen Sie hierzu die Quittung mit. Den Betrag können Sie an Ihrem Entlasstag bar oder mit EC-Karte an der Rezeption auf Ebene C entrichten. Sollten Sie außerhalb der Öffnungszeiten der Rezeption entlassen werden, senden wir Ihnen die Rechnung zu.

Bei Beginn oder bei Planung Ihres stationären Aufenthalts teilen wir Ihnen die voraussichtliche Behandlungsdauer in der Klinik mit. Vor der Entlassung informiert Sie Ihr behandelnder Arzt in einem Abschlussgespräch über das weitere Vorgehen und eine mögliche Nachbehandlung. Am Entlasstag bekommen Sie zudem einen Arztbrief für Ihren Hausarzt ausgehändigt. Liegt der Brief bis dahin noch nicht vor, wird dieser Ihrem Hausarzt in den nächsten Tagen zugeschickt. Wenn Sie an einem Wochenende oder Feiertag entlassen werden, geben wir Ihnen die benötigten Medikamente in ausreichender Menge mit nach Hause. Wir bitten Sie Ihr Zimmer bis 10 Uhr zu verlassen, damit das Zimmer für nachfolgende Patienten vorbereitet werden kann.

Nach dem Krankenhausaufenthalt

Der Sozialdienst ergänzt die medizinische und pflegerische Versorgung der Klinik. Seine Mitarbeiter sind bei der Bewältigung aller anstehenden Fragen und Probleme behilflich. Individuelle Beratung steht dabei im Vordergrund: Bei der Planung orientiert sich der Sozialdienst an der persönlichen Lebenssituation der Patienten und den gegebenen, familiären Umständen. Zusätzlich zu Informationen und Beratung gehört die Vermittlung von ambulanten und stationären Hilfen oder Rehabilitationsmaßnahmen zum Angebot.

Der Sozialdienst unterstützt Sie bei

  • der Einleitung von Rehabilitationsmaßnahmen
  • der Vermittlung von ambulanten Diensten wie z. B. Pflegediensten und Essen auf Rädern
  • der häuslichen Krankenpflege wie z. B. Hilfe bei der Körperpflege aber auch bei der medizinischen Versorgung (Medikamentengabe usw.)
  • der Beschaffung von Hilfsmitteln wie z. B. Rollstuhl und Pflegebettder Palliativversorgung
  • der Suche nach stationären Einrichtungen wie Pflegeheimen und Einrichtungen für Menschen mit einer Behinderung
  • Anträgen zum Sozialrecht
  • Krankheits- und Problembewältigung

Besuchen Sie auch die Seite des Sozialdienstes.

Feedback

Sie haben eine konkrete Beschwerde oder etwas, das Ihnen besonders gut gefallen hat? – Dann können Sie Ihre Meinung gerne direkt online unter „Ihre Meinung ist uns wichtig“ abgeben, einen unserer Mitarbeiter direkt ansprechen oder eine Meinungskarte ausfüllen.


Wussten Sie schon, dass jeder unserer Patientinnen und Patienten an unserer Patientenbefragung teilnimmt? Egal ob Sie zufrieden oder weniger zufrieden mit Ihrem Aufenthalt und unserer Leistung sind – dort haben Sie die Möglichkeit Ihre Meinung umfassend zu äußern. Die Ergebnisse fließen in die kontinuierliche Verbesserung unserer Arbeit ein. Und weil wir eine offene Fehlerkultur leben, können Sie die Ergebnisse sogar einsehen: Hier geht’s zur Patientenbefragung.

Anmeldung und Rezeption

Die Aufgaben der Rezeption umfassen den Empfang und die Betreuung der Patienten. So können die Patienten z. B. dort gegen eine Gebühr ein Telefon oder auch Internetzugang, Kopfhörer und Briefmarken erhalten. Am Entlasstag entrichten Sie Ihren Eigenanteil an der Rezeption.

Die Mitarbeiter der Rezeption sind montags bis freitags ab 6.30 Uhr für Sie da. Ab 17.20 Uhr und an den Wochenenden befindet sich die Rezeption in der zentralen Notaufnahme der Klinik. Diese befindet sich auf Ebene B. Bitte vom Haupteingang kommend am Boden der grünen Linie folgen.

Ja, in jedem unserer Zimmer steht Ihnen ein Fernsehapparat zur Verfügung. Die Benutzung ist kostenlos. Sie benötigen dafür Kopfhörer, die Sie zum Selbstkostenpreis an der Rezeption erhalten.

An der Rezeption auf Ebene C können Sie Ihre Briefe und Karten abgeben, die Montag bis Freitag von den Mitarbeitern der Deutschen Post abgeholt werden. Hier erhalten Sie außerdem Briefmarken.

Ja, die Helios Rosmann Klinik bietet allen Pateinten einen kostenlosen Internetzugang. Verbinden Sie Ihr Mobiltelefon, Laptop oder Tablet mit der Netzwerkverbindung "PatientenWLan" und stimmen Sie den Nutzungsbedingungen zu.

Ja, auf Wunsch erhalten Sie an der Rezeption ein Telefon mit Ihrer eigenen Durchwahlnummer. Für die Bereitstellung des Telefons erheben wir eine Gebühr. Die von Ihnen geführten Gespräche werden pro Einheit berechnet. Die aktuellen Gebühren erfahren Sie an der Rezeption.

Bei der stationären Aufnahme von Kindern ist die Mitaufnahme eines Elternteiles möglich. Wenn es die Zimmerbelegung erlaubt, können selbstverständlich auch andere Begleitpersonen kostenpflichtig aufgenommen werden. Die gültigen Preise erfahren Sie bei unseren Mitarbeiter der Patientenaufnahme auf Ebene C oder auch an der Rezeption. Gerne sind wir Ihnen auch bei der Zimmerreservierung in einem Hotel oder einer Pension in der Nähe der Klinik behilflich.

Sonstiges

Ja, jeden Sonntag findet um 09.30 Uhr in der Krankenhauskapelle (Ebene C) ein ökumenischer Gottesdienst statt.

Wir kooperieren seit 2006 mit der MH PhysioAktiv der Mooswaldklinik. Das gemeinsame Konzept reicht von der Frühbehandlung nach Operation über die Rehabilitation und ambulante Therapie bis hin zu präventiven und gesundheitsfördernden Angeboten.

Die Logopäden und Ergotherapeuten, welche aus externen Praxen zu uns in die Klinik kommen, arbeiten mit unseren Patienten daran, Sprech- oder Schluckstörungen zu beheben und körperliche und kognitive Fähigkeiten wiederzuerlangen bzw. zu verbessern. Ziel der Therapie ist es, den Patienten auf die Entlassung aus der Klinik vorzubereiten und möglichst seine Unabhängigkeit zu sichern.