Handchirurgie

Leistung: Schnellender Finger

Leistung: Schnellender Finger

Dem Phänomen des "schnellenden Fingers“ oder "Schnappfingers" (Tendovaginitis stenosans) liegt eine Sehnengleitstörung zugrunde, die eine Beuge- und Streckhemmung des betroffenen Fingers zur Folge hat.

Die Beugesehnen der Finger gleiten unter Bändern hindurch, die sie am Knochen fixieren. Wenn eine Verdickung der Sehnenscheide auftritt, ist vor allem in Höhe der Fingergrundgelenke das freie Gleiten der Sehnen behindert. Bei einer Beugung des Fingers bleibt die Sehne am quer dazu verlaufenden Band hängen und der Finger kann nur mit erhöhtem Krafeinsatz wieder gestreckt werden. Dabei kommt es zu einem charakteristischen Schnappen oder Schnellen des Fingers. In manchen Fällen tritt kein Schnellen auf, sondern es besteht nur eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung.

Diagnose & Therapie

Nach einer ausführlichen Diagnose besprechen wir gemeinsam mit Ihnen die für Sie individuell passende Therapie. Die Experten unserer Handchirurgie greifen auf langjährige Erfahrung zurück und bieten Ihnen ein breites Spektrum an therapeutischen Möglichkeiten.

Häufige Fragen zu Schnappfingern / Schnellenden Fingern

Der Finger, oft der Daumen oder Mittelfinger, lässt sich nur mühsam und dann mit plötzlichem Schnellen oder Schnappen weiter bewegen. Im fortgeschrittenen Stadium muss meist die andere Hand zu Hilfe genommen werden, um den gebeugten Finger in eine gestreckte Haltung zu bringen. Zusätzlich leidet der Betroffene unter Druck- und Bewegungsschmerzen.

Die Ursachen eines Schnellenden Fingers ist häufig die Einengung der Beuge- und Strecksehnen, die durch mehrere Ring- und Kreuzbänder an der Beugeseite des Fingers verlaufen. Vorausgehend liegen meist Entzündungen zugrunde, welche die Ring- und Kreuzbänder anschwellen und somit die Sehnenscheide einengen kann. Damit ist die Gleitfähigkeit der Sehne meist enorm eingeschränkt.

Ursprung der Entzündungen können zum einen falsche Handbewegungen bzw. Überlastung der Finger, aber auch chronische Krankheiten sein.

Durch Ruhigstellung, Behandlung mit Salben oder Kortisoninjektionen an die Sehne kann meist keine dauerhafte Besserung erreicht werden. Um die Ursache der Beschwerden zu
beseitigen, wird bei einer Operation das querverlaufende Band durchtrennt, so dass die Sehne wieder frei gleiten kann. Dafür genügt ein Schnitt von rund zwei Zentimetern.

Nach der Operation muss der Finger sofort und intensiv bewegt werden, um einer Sehnenverwachsung vorzubeugen.

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