Narkoseformen

Gemeinsam mit Ihnen wählen unsere Anästhesisten in einem Vorgespräch die Narkoseform aus, die für Ihren Eingriff am besten geeignet ist. Lesen Sie hier, was genau der Unterschied zwischen einer lokalen Betäubung und einer Vollnarkose ist.

Lokale Betäubung

Viele Eingriffe werden heutzutage mit einer örtlichen Betäubung durchgeführt. Dabei werden nur einzelne Körperregionen separat betäubt. Diese Narkoseform belastet ihren Körper am wenigsten. 

Vollnarkose

Bei dieser Narkoseform werden Sie vorübergehend in einen Zustand der Bewusst- und Schmerzlosigkeit versetzt. Dies ermöglicht eine Kombination verschiedener Medikamente. Ein Anästhesist ist während des gesamten Eingriffs anwesend und überwacht mit Hilfe modernster Technik Ihre Atmung, Herztätigkeit und andere wichtige Parameter.


Es gibt zwei Arten der Vollnarkose:

  1. TIVA (totale intravenöse Anästhesie): Ihr Arzt spritzt Ihnen die flüssigen Narkosemittel direkt in eine Vene, meist am Arm oder der Hand.
  2. Balancierte Narkose: Ihr Narkosearzt kombiniert Narkosegase mit einem flüssigen Narkosemittel. Die balancierte Narkose stellt zusammen mit der TIVA die häufigste Narkoseform dar.