Reinigung

Unser Qualitätskonzept für die Reinigung

Unser Qualitätskonzept für die Reinigung

Damit wir in allen Bereichen unserer Klinik jederzeit die hohen Anforderungen an die Sauberkeit erfüllen, arbeiten unsere Reinigungskräfte mit professionellen Verfahren nach festgelegten Qualitätsstandards.

Reinigung und Hygiene setzen viele Patienten und Besucher einer Klinik gleich. Doch wie unterscheidet sich die professionelle Unterhaltsreinigung im Krankenhaus vom normalen Putzen zu Hause?

Hygienisch

Die Reinigung im Krankenhaus ist grundsätzlich in allen patientennahen Bereichen desinfizierend. Die desinfizierende Reinigungslösung wird über eine Dosieranlage gemischt.

Mitteleinsatz

Für die manuelle Fußbodenreinigung nutzen wir vorgetränkte Wischbezüge im einstufigen Reinigungsverfahren. Jeder Raum, auch das Bad, wird mit einem neuen Wischbezug gereinigt, so dass keine Keime in ein anderes Zimmer übertragen werden.

Farbsystem

Nach dem Stand der Technik arbeiten wir nach dem 4-Farb-System. Dies findet sich auf den Eimern, Lappen und den Reinigungsmitteln:

  • rot = WC, Urinal
  • gelb = restliches Inventar im Bad
  • blau = Patientenzimmer und Büro (für alle Oberflächen)
  • grün = Infektionszimmer (je nach Bedarf kommt hier ein spezielles Desinfektionsmittel und eine individuelle Konzentration zum Einsatz)

Alle Reinigungstextilien werden nach einmaligem Gebrauch in einer Industriewaschmaschine mittels chemo-thermischem Waschverfahren aufbereitet.

Richtig gefaltet hat ein Tuch 16 Flächen, die nacheinander für die unterschiedlichen Flächen im Zimmer eingesetzt werden. Die Falttechnik sorgt dafür, dass jede Fläche mit einer sauberen Seite gereinigt wird. Pro Raum wird dabei jeweils ein neues Tuch verwendet. Eine Keimverschleppung findet daher durch die Reinigung nicht statt.

Anders als beim zweistufigem Verfahren, bei dem der Wischbezug kräftig nassgemacht, die Fläche gereinigt, der Wischbezug anschließend ausgespült und ausgewrungen und dann die Fläche getrocknet wird, verwenden wir auf den ersten Blick tatsächlich wenig Wasser. Auch in unseren Eimern für die Oberflächentücher ist kein Wasser zu sehen.

Dieses hat mehrere Gründe: Die körperliche Belastung für unsere Mitarbeiter ist deutlich geringer, denn sie müssten sonst je Arbeitsbereich täglich ca. 50-60 Wischbezüge auspressen und hundertmal ein Tuch auswringen. Da jeder Wischbezug und jedes Tuch nur einmal verwendet wird, arbeiten wir sehr hygienisch und beugen einer Keimverschleppung vor.