Weaning und Beatmungsmedizin

Zurück zur selbstständigen Atmung

Zurück zur selbstständigen Atmung

Schwerpunkte unserer Klinik sind die Entwöhnung von der Langzeitbeatmung sowie die Einleitung einer außerklinischen Beamtung.

Einzigartige Erfahrung in Bonn und Umgebung

Unser Zentrum verfügt über die bisher einzige Weaning-Station in Bonn und Umgebung.

Angehörige beziehen wir intensiv ein und stehen für Gespräche über Sorgen und Ängste als Ansprechpartner jederzeit bereit.

Weaning ist der Fachbegriff für die Entwöhnung vom Beatmungsgerät. Menschen, die über eine längere Zeit künstlich beatmet wurden, haben meist eine erschlaffte Atemmuskulatur und Probleme beim Schlucken und Sprechen. Daher gehören zu unserem interdisziplinären Team neben Fachärzten und spezialisierten Pflegekräften auch Sprach-, Physio-, Ergo- und Atmungstherapeuten. Mit langjähriger Erfahrung identifizieren wir mögliche Hindernisse bei der Entwöhnung, erstellen individuelle Therapiepläne für jeden Patienten und begleiten Sie Schritt für Schritt durch die Entwöhnung.

In den meisten Fällen sind mehr als drei Versuche notwendig, um diese Entwöhnung erfolgreich abschließen zu können. 

In vielen Fällen kann der Luftröhrenschnitt rückgängig gemacht werden. Wir untersuchen anschließend, ob eine Beatmungstherapie über eine „Maske“ notwendig bleibt (nicht invasive Beatmung). In einigen Fällen müssen der Luftröhrenschnitt und die Beatmung (invasiv) bestehen bleiben. In diesen Fällen organisieren wir die Überleitung in die außerklinische Versorgung und evaluieren gerne das Weaningpotential zu einem späteren Zeitpunkt. 

Viele lungenerkrankte Menschen atmen vor allem nachts flach. Dies kann zu einem Anstieg des Kohlendioxids im Blut führen, der sich durch Kopfschmerzen, Müdigkeit und Luftnot bemerkbar macht. Unerkannt kann dieser Anstieg zu einer lebensbedrohlichen CO2 -Narkose führen. In unserem Zentrum können wir die CO2 -Konzentration sowohl im Blut als auch über die Haut messen und leiten bei kritischen Werten eine entsprechende Therapie ein. Die Beatmung über Nase und/oder Mund korrigiert den durch Flachatmung bedingten CO2 -Anstieg.

Die Einstellung auf eine Atemunterstützung erfolgt unter Aufsicht unseres geschulten Personals. In fast allen Fällen führt die Normalisierung der Atmung zur Korrektur des gestörten Blutgasverhältnisses. Bei Bedarf muss zusätzlich zur Beatmung Sauerstoff zugeführt werden.