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Rekonstruktive Chirurgie

Wiederherstellung nach Unfällen, Erkrankungen und bei Fehlbildungen

Die Aufgabe der rekonstruktiven Chirurgie (Wiederherstellungschirurgie) ist es, einzelne Körperteile oder ganze Körperregionen bestmöglich wiederherzustellen. Oberstes Ziel dabei ist der Rückgewinn der Funktionalität - bei gleichzeitig optimalem kosmetischem Ergebnis.

Unsere erfahrenen Spezialisten setzen verschiedene Techniken und Operationsverfahren ein, die von Hauttransplantationen über die örtliche Verschiebung von beispielsweise Fett- und Muskelgewebe bis hin zu freien Gewebetransplantationen mit Neuanschluss von Blutgefäßen und Nerven unter dem Operationsmikroskop reichen.

Wo die akutmedizinische Versorgung endet, setzen unsere Chirurgen an

Sie können also sicher sein, auch mit den Folgen einer Erkrankung oder Verletzung in den besten Händen zu sein. Grunsätzlich arbeitet die Wiederherstellungschirurgie mit der Verpflanzung von gesundem Gewebe. Die Möglichkeiten dabei sind so vielfältig wie die möglichen Ursachen eines Defektes.

Um die für Sie bestmögliche Therapie festzulegen, nehmen wir uns im Beratungstermin ausgiebig Zeit und besprechen die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, die Abläufe und zu erwartende Ergebnisse ausführlich mit Ihnen. Sprechen Sie uns gerne an!

Schwerpunkte unserer Klinik

  • Rekonstruktion von Defektwunden am Brustbein nach vorangegangenen herzchirurgischen Eingriffen (Sternumosteomyelitis)
  • Therapie von Druckgeschwüren (Dekubitus) am gesamten Körper
  • Behandlung von chronischen Wunden, etwa bei arteriellen oder venösen Gefäßerkrankungen

Ebenso sind wir kompetenter Ansprechpartner bei allen Arten von Wundheilungsstörungen oder zur späteren Korrektur von Narben, z.B. nach Verbrennungen.

Das Brustbein (Sternum) ist Bestandteil des Brustkorbs und dient dem mechanischen Schutz des Herzens als wichtiger Ansatzpunkt der Muskulatur des Rumpfes. Nach herzchirurgischen Eingriffen und insbesondere nach bestimmten Verfahren der Bypasschirurgie, kann es dort zu Wundheilungsstörungen kommen. Dabei ist meist auch der Knochen selbst schon infiziert, sodass große Teile entfernt werden müssen. In einem solchen Fall ist die spezialisierte Versorgung durch die Plastische Chirurgie notwendig. Wir können nach bestimmten Verfahren der Wundkonditionierung Gewebe vom Brustkorb oder dem Rücken in den Defekt verschieben, sodass das Herz wieder geschützt und der Haut- und Weichteilmantel wiederhergestellt ist. Unabhängig davon wird die Therapie Ihrer Grunderkrankung bei uns kompetent fortgeführt.

Als Druckgeschwür (Dekubitus) bezeichnet man gerötete oder bereits offene Stellen des Haut- und Weichteilmantels, die durch kontinuierlichen Druck im Liegen oder Sitzen entstehen und bei anhaltendem Druck schnell fortschreiten. Besonders häufig betroffen sind das Steißbein, das Sitzbein, die Fersen oder die Brustwirbelsäule.

Anfangs kann ein Dekubitus durch konsequente Druckentlastung und richtige Pflege behandelt werden. In fortgeschrittenen Stadien können aber auch tiefe Gewebe wie Muskulatur oder Knochen frei liegen und sogar über eine anhaltende Entzündung zu einer Sepsis führen. Wir verwenden nach bestimmten Verfahren der Wundreinigung und -vorbereitung Gewebe aus der direkten Umgebung (lokale Lappenplastik) oder von entfernteren Körperstellen (freie Lappenplastik), um diese Bereiche zu decken. Ziel ist, dass die tief liegenden Strukturen wie Muskulatur und Knochen geschützt sind und der Haut- und Weichteilmantel wiederhergestellt ist.

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