Warum die Sonnencreme, die wichtigste Creme ist
Pressemitteilung
Frühen Falten und der gefährlichen UV-Strahlung keine Chance geben

Warum die Sonnencreme, die wichtigste Creme ist

Oschersleben

Warme Sonnenstrahlen auf der Haut, ein brauner Teint – im Sommer gönnen sich viele im heimischen Garten oder im Urlaub eine Extra-Portion Sonne. Doch die intensive Strahlung lässt unsere Haut schneller altern. Experte Dr. med. Hans-Georg Damert aus der Helios Bördeklinik rät: Sonnenschutz hält die Haut jung.

Öffnen wir den Badezimmerschrank kommen uns ein paar Tuben und Döschen entgegen: Feuchtigkeitscreme, Anti-Aging-Cremes, Nachtcreme und Tagescremes uvm. Die wichtigste Creme vergessen viele Menschen bei der täglichen Beautyroutine: die Sonnencreme, denn diese schützt unsere Haut vor zu frühem altern.

Der Stoff, der die Haut jung hält

Kollagen ist das Elixier junger, frischer Haut. „Die Bindegewebszellen bilden diesen wichtigen Polsterstoff, der unsere Haut glatt und weich aussehen lässt. Doch schon mit Mitte 20 fährt der Körper die Produktion von Kollagen zurück und die Haut altert langsam“, so Dr. med. Hans-Georg Damert. Er ist Chefarzt der Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie in der Helios Bördeklinik. „Dieser Prozess ist selbstverständlich auch genetisch bedingt, dennoch kann man viel tun, um die Hautalterung zu verlangsamen oder im schlechtesten Fall auch zu beschleunigen“, so der Experte weiter.

Sonne an über 80 Prozent der Hautalterungsprozesse schuld

Neben übermäßigem Alkohol- oder Zigarettenkonsum, Stress oder falscher Ernährung rangiert die Sonne auf Platz eins der Faktoren, die die Hautalterung beschleunigen. „Das Schädliche ist die Reaktion der Haut auf das UV-Licht. Denn es begünstigt die Entstehung sogenannter freier Radikale, die in den tiefen Hautschichten empfindlich in die Prozesse eingreifen, die für die Kollagenproduktion verantwortlich sind“, sagt Dr. Damert. Zudem stört die Strahlung die Elastizität der Haut. Ein weiterer Hinweis auf eine übermäßige Sonneneinstrahlung sind auch sogenannte Altersflecken. „Diese entstehen im Lauf des Lebens ganz natürlich an den besonders exponierten Hautstellen im Gesicht und auf den Händen. Vor allem Zellen, die UV-Licht lange und ungeschützt ausgesetzt sind, sorgen für die Bildung von Altersflecken. Das ist also ein erstes Zeichen für starken Sonnenkonsum.“

Botox, Filler, Straffung und Co.

Doch was tun, wenn bereits sichtbare Falten vorhanden sind? „Das im Sprachgebrauch ‚Botox‘ genannte Botulinumtoxin, ein Nervengift, dass feinste Muskeln lähmt, ist für uns nicht das erste Mittel der Wahl“, stellt der Chefarzt klar. Denn: Das Nervengift ist zwar in der eingesetzten Dosis ungefährlich, dennoch wird die Mimik eingeschränkt und die Wirkung ist nicht von Dauer. „Je nach Faltentiefe beginnen wir die Therapie meist mit Fillern wie Hyaloronsäure. Diese gibt es für feine Falten ebenso wie für tiefere Furchen. Sie sind besonders gut verträglich“, so Dr. Damert. Möglich ist auch eine Therapie mit Eigenfett, welches unter die betroffenen Hautstellen injiziert wird. In einem gemeinsamen Gespräch entscheiden Mediziner und Patienten sich für die beste Lösung. „Das kann schließlich auch bedeuten, dass man sich für eine operative Straffung entscheidet, zum Beispiel an Lidern, Hals oder Stirn.“

Vorsorge ist die beste Therapie

Der Experte rät jedoch immer: Vorsorge ist besser als Nachsorge.

 

„Auch wenn viele eine schöne Bräune bevorzugen, die vornehme Blässe tut ihrer Haut besser als ein intensives Sonnenbad. Wer längere Zeit ungeschützt der Sonne ausgesetzt ist, bei der Arbeit oder beim Wandern, sollte sich in jedem Fall für einen Sonnenschutz über Lichtschutzfaktor 30 entscheiden. Und auch dann gilt: Eincremen ist kein Ticket für dauerhaften Sonnengenuss, sondern schützt nur im jeweils angegebenen Zeitraum.“

Dr. med. Hans-Georg Damert, Chefarzt Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie

Dementsprechend ist es wichtig, sich immer wieder neu einzucremen - und das gerne großzügig und großflächig. Die meisten Menschen verwenden nur einen Bruchteil der Menge, die tatsächlich notwendig ist, um die Haut ausreichend zu schützen. Wer sich vorwiegend im Schatten aufhält, bekommt noch immer UV-Strahlung ab. Deshalb gilt auch an wolkigen Sommertagen: Sonnenschutz nicht vergessen! Denn neben Falten drohen im schlimmsten Fall auch Sonnenbrand, Hautkrebs oder ein gefährlicher Sonnenstich.

Tipps zum Umgang mit der Sonne

  • Ob auf dem Balkon, am Meer oder in den Bergen: Sonne zwischen 11-15 Uhr meiden
  • Langsam an die Sonne gewöhnen
  • Mehr im Schatten und nicht in der direkten-Sonne aufhalten
  • Sonnenschutzmittel (möglichst wasserfest) mit hohem Lichtschutzfaktor (UV-A und UV-B) verwenden, 30 Min. vor Sonnenexposition auftragen und mehrfach über den Tag erneuern (besonders nach Wasserkontakt)
  • Alle Hautpartien großzügig eincremen und Ohren/Fußrücken/Hände nicht vergessen
  • Textilen Lichtschutz (ggf. spezielle UV-Schutzkleidung) inklusive Kopfbedeckung (ggf. mit breiter Krempe) nutzen, v.a. bei längerem Aufenthalt im Freien
  • Augen mit Sonnenbrille schützen
  • Babys und Kleinkinder nie der direkten Sonne auss

 

Fotocredit: Helios Kliniken | Thomas Oberländer
Die Helios Bördeklinik in Neindorf verfügt in fünf Fach- und zwei Belegabteilungen über 184 Betten. Rund 270 Mitarbeiter versorgen jährlich rund 10.000 stationäre Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt:

Rebecca Jahn

Referentin PR/Marketing Helios Bördeklinik

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