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Schüler:innenstaion in der Bördeklinik
Pressemitteilung
Die neue Generation in der Pflege übernimmt die Station und die Verantwortung

Schüler:innenstaion in der Bördeklinik

Oschersleben

Drei angehende Gesundheits- und Krankenpfleger:innen von der Helios Bördeklinik starten in die heiße Phase ihrer Prüfungsvorbereitung: Vom 22. März übernahmen sie für eine Woche eigenverantwortlich die Leitung der Station 4 und waren für den reibungslosen Stationsablauf verantwortlich. Examinierte Pflegekräfte, Praxisanleiter und Lehrkräfte standen den Schülerinnen bei Fragen jederzeit beratend zur Seite. Alle zusammen sorgen dafür, dass die drei Auszubildenden in ihrer Arbeit aber auch in ihrer Persönlichkeit gestärkt wurden, damit sie als die neue Generation in der Pflege Verantwortung übernehmen können.

Für Celine Falke, Larissa Lüdde und Sophie Beucke gehört die Schüler:innenstation zu den Highlights ihrer Ausbildung: Im Dreischicht-System versorgen sie die Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichsten Krankheitsbildern rund um die Uhr, denn die Station 4 der Helios Bördeklinik steht den Fachbereichen der Chirurgie, Urologie sowie der Kinderurologie offen. Sie wechseln Verbände, prüfen Vitalwerte, begleiten die täglichen Visiten und verabreichen Medikamente.

Celine, Sophie und Larissa im Hintergrund (v.L.) leiten eine Woche eigenverantwortlich die Station 4 in der Helios Bördeklinik.

Auch die administrativen Tätigkeiten übernehmen die drei Auszubildenden. So nehmen sie Patienten auf, organisieren Untersuchungstermine in der Klinik sowie Patiententransporte, schreiben Dienstpläne, begleiten die Visite der Ärztinnen und Ärzte und bereiten Entlassungen vor. Diese Aufgaben erfüllen die Schülerinnen selbstverständlich entsprechend der erforderlichen Hygieneregeln, denn auch die Pflege unter Pandemiebedingungen wurde ihnen vermittelt. Doch auch die Azubis sind durch die monatelangen Pandemiemaßnahmen inzwischen krisenfest Auf diese Weise kümmern sie sich eine Woche selbstständig um alle pflegerischen Aufgaben, die auf der 42-Betten-Station anfallen.

Larissa, Sophie und Celine zu Beginn der Schülerwoche (v.v.)

Unterstützung und immer ein offenes Ohr für Fragen hatten die Stationsleiterin Babara Kripp und die ausgebildeten Praxisanleiterinnen Laura Meier und Kerstin Dannenberg sowie Wundschwester Angelika Brieger. Auch die Lehrkräfte des Helios Bildungszentrums Burg bereiteten die drei angehenden Gesundheits- und Krankenpflegerinnen optimal vor.

Mit Zuversicht und ein bisschen Aufregung sind die Azubis des dritten Lehrjahres am 22. März in die Projektwochen gestartet, aber welches Fazit ziehen sie nach einer Woche? Alle drei sind sich einige:„Diese Ausbildungswoche hat sich gelohnt! Wir haben viel über uns selbst gelernt, aber auch mehr Respekt vor den administrativen Aufgaben.“ Larissa ergänzt noch lachend: „Die Woche hätte ruhig länger sein können! Wir waren ein eingespieltes Team und konnten uns immer aufeinander verlassen.“ Am Freitag nahm auch Michelle Konrad an der Schülerwoche teil. „Auch, wenn ich in den vergangenen Tagen nicht teilnehmen konnte, freue ich mich den letzten Tag dabei zu sein. Die Schülerwoche ist schon etwas Besonderes“.

Am Ende der Woche wurden Auswertungs- und Feedbackgespräche geführt und erläutert, wo es noch Verbesserungspotenzial gibt. Auch die Praxisanleiterin Kerstin Dannenberg gibt ein positives Feedback: „Mit Übernahme der Station haben alle Schülerinnen und -schüler die Möglichkeit, vorhandene Wissenslücken zu schließen, die eigene Qualifikationen weiterzuentwickeln und vor allem Routine für den Arbeitsalltag zu gewinnen“. Laura Meier, ebenfalls Praxisanleiterin in Neindorf ergänzt: „Das alles ist die beste Vorbereitung für das anstehende Examen und die haben Celine, Larissa, Sophie und Michelle gemeistert“.

Kathleen Lier die Pflegedirektorin der Bördeklinik betont die Bedeutung des Projektes und schaute mit Freude auf die Zukunft der vier angehenden Gesundheits- und Krankenpflegerinnen: „Unsere hochqualifizierten Pflegekräfte von morgen sind heute noch Auszubildende für Gesundheits- und Krankenpflege. Damit diese neben dem theoretischen Fachwissen auch schon während ihrer Ausbildung wertvolle Praxiserfahrungen sammeln können, gibt es seit vielen Jahren in der Helios Bördeklinik die Projektwoche „Schüler leiten eine Station“. Und weiter: „Uns ist es ein Anliegen die persönlichen Wünsche und Interessen der Auszubildenden zu respektieren. Alle vier haben bereits ein Übernahmeangebot in ihren Wunschstationen von uns erhalten und die Möglichkeit, nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung, in der Bördeklinik sich weiterzuentwickeln“.

Uns ist es ein Anliegen die persönlichen Wünsche und Interessen der Auszubildenden zu respektieren. Alle vier haben bereits ein Übernahmeangebot in ihren Wunschstationen von uns erhalten und die Möglichkeit, nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung, in der Bördeklinik sich weiterzuentwickeln“

Kathleen Lier, Pflegedirektorin der Bördeklinik

So hat sich Celine Falke bewusst für die Intensivstation entschieden wohin Larissa Lüdde es in die Unfallchirurgie zieht. Wohin es für Sophie Beucke geht? „Dafür habe ich noch ein wenig Zeit, durch die Elternzeit lege ich erst im kommenden Jahr meine Prüfung ab“, fügt sie hinzu. Auch Michelle Konrad hat ein Übernahmeangebot erhalten und möchte der Bördeklinik treu bleiben.

Pressekontakt:

Rebecca Jahn

Referentin PR/Marketing Helios Bördeklinik

Telefon

03949 935 230

Die Helios Bördeklinik in Neindorf verfügt in fünf Fach- und zwei Belegabteilungen über 184 Betten. Rund 270 Mitarbeiter versorgen jährlich rund 10.000 stationäre Patienten. Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 120.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika. Rund 20 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2020 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,8 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 89 Kliniken, rund 130 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sechs Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 6,3 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 52 Kliniken, davon sechs in Lateinamerika, 70 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15 Millionen Patienten behandelt, davon 14,1 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 40.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.