Patientenakademie im September: Nieren- und Harnsteine
Pressemitteilung

Patientenakademie im September: Nieren- und Harnsteine

Oschersleben

Nierensteine sind die häufigste Nierenerkrankung in Deutschland, rund jeder fünfte Deutsche trägt das Risiko Steine in Nieren oder im Harntrakt zu entwickeln in sich. Welche modernen Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten es bei Nieren- und Harnsteinen gibt, darüber informiert Dr. med. Rossen Vassilev am 18. September 2019 um 18 Uhr im Foyer der Helios Bördeklinik.

  • Thema am 18. September 2019, 18 Uhr: „Weg mit dem Stein – Therapien bei Nieren- und Harnsteinen“
  • Referent: Dr. med. Rossen Vassilev, Chefarzt Urologie und Kinderurologie, Helios Bördeklinik

Meist sind sie ein Zufallsbefund, denn erst ab einer gewissen Größe führen Nieren- und Harnsteine zu Beschwerden. Ob bei einer routinemäßigen Ultraschalluntersuchung oder aufgrund häufiger Schmerzen im Unterbauch - unbehandelt können Steine in Nieren und Harntrakt schwere Folgeerkrankungen und Komplikationen auslösen. „Eine Nierenkolik, die häufigste Komplikation bei Steinen in Nieren und Harntrakt, entsteht, wenn Urin nicht mehr in die Harnblase abfließen kann. Meist sind starke Schmerzen ein Anzeichen für einen Harnstau. Steine lagern sich in der Niere oder in den Harnleitern ab und behindern dort den normalen Abfluss des Urins in die Harnblase“, erklärt Chefarzt Dr. med. Rossen Vassilev.

Typische Anzeichen für Nieren- und Harnsteine sind anfangs Infektionen oder Blut im Urin. Bei zunehmender Größe blockieren die Steine wichtige Abflusswege für den Urin und verstopfen die Harnleiter – die typischen Schmerzen am seitlichen Bauch und am Unterbauch entstehen.

 

 

Nieren- und Harnsteine entstehen meist durch Störungen des Harnstoffwechsels, beispielsweise bei Gicht. Zudem sind übermäßiger Fleisch- und Wurstkonsum oder Fehlbildungen, die den Urinabfluss behindern, typische Auslöser für Steine

Dr. med. Rossen Vassilev, Chefarzt Urologie und Kinderurologie

Auch häufige Harnwegsinfektionen können die Entstehung von Nieren- und Harnsteinen begünstigen.

Verschiedene Therapien stehen zur Behandlung von Steinen in Nieren und Harnleitern zur Verfügung. „Je nach Größe und Beschaffenheit der Steine kommen sanfter Ultraschall oder ein kleiner endoskopischer Eingriff bei der Auflösung der Steine zum Einsatz. In besonders schweren Fällen besteht in unserer Klinik zudem die Möglichkeit, die Steine in einer Operation zu entfernen“, sagt der erfahrene Urologe. Um Art und Lage der Steine zu bestimmen, nutzen die Mediziner ebenfalls modernste und hochauflösende Ultraschallgeräte oder andere bildgebende Verfahren wie Röntgen oder eine Computertomographie. „So können wir genau bestimmen, wie wir den Betroffenen optimal helfen können.“

Einladung zur Patientenakademie

Welche Ursachen Nieren- und Harnsteine haben können und wie die Therapien im Einzelnen funktionieren, erklärt Dr. med. Rossen Vassilev Betroffenen, Angehörigen und Interessierten im Rahmen der Patientenakademie am 18. September um 18 Uhr im Foyer der Klinik. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Pressekontakt

Caterin Schmidt

Regionalleitung Ambulantes Marketing Region Ost, Standortleitung Helios Bördeklinik
Caterin Schmidt

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.