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Patientenakademie im Januar: Medizin am Lebensende
Pressemitteilung

Patientenakademie im Januar: Medizin am Lebensende

Oschersleben

Das Thema am 24. Januar 2018 um 18 Uhr lautet „Palliativmedizin – Leiden am Lebensende lindern“. Referieren wird Dipl.-Med. Jürgen Sopora, Leitender Oberarzt Palliativmedizin. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Sind Krankheiten zu weit fortgeschritten oder nicht mehr heilbar, kommt die Palliativmedizin zum Einsatz. Statt Heilung steht hier die Linderung von Beschwerden wie Übelkeit, Atemnot und Angst im Vordergrund. Spezialisierte und besonders einfühlsame palliative Betreuung ist eines der Spezialgebiete der Helios Bördeklinik. Welche körperlichen und seelischen Therapien angeboten werden und wie diese helfen können, Lebensqualität am Lebensende zu steigern, darüber informiert der Palliativmediziner Dipl.-Med. Jürgen Sopora am 24. Januar um 18 Uhr im Rahmen der Patientenakademie im Foyer der Klinik.

Der Begriff Palliativmedizin leitet sich vom lateinischen „pallium“, zu Deutsch „Mantel“ ab. Ähnlich wie ein Mantel sollen auch die verschiedenen Therapiemöglichkeiten der Palliativmedizin schwer kranke Patienten als Ganzes umfassen. „Bei Palliativpatienten geht es nicht um Heilung, sondern um die Eingrenzung körperlicher Beschwerden, die durch unheilbare, fortgeschrittene Krankheiten hervorgerufen werden“, erklärt Dipl.-Med. Jürgen Sopora, Leitender Oberarzt der Palliativmedizin der Helios Bördeklinik.

Unsere Arbeit ist keine Sterbebegleitung, viele Patienten haben Angst, dass sie die Klinik nicht mehr verlassen werden. Doch unsere Aufgaben liegen vielmehr darin, die Selbstbestimmung und Lebensqualität wieder herzustellen oder zu erhalten und durch vielfältige Therapien eine größtmögliche Beschwerdefreiheit zu erlangen.

Dipl.-Med. Jürgen Sopora, Leitender Oberarzt Palliativmedizin

Viele Palliativpatienten leiden im Rahmen einer fortschreitenden Erkrankung an Schmerzen, Luftnot, Übelkeit und Angst. „Unser multiprofessionelles Team aus speziell geschulten Ärzten und Pflegekräften sowie Sozialarbeitern, Seelsorgern, Psychologen und Therapeuten steht daher für eine ganzheitliche und einfühlsame Versorgung zur Verfügung“, so der Palliativmediziner weiter. Die Behandlung wird durch psychologische und physiotherapeutische Einheiten ergänzt. „Außerdem legen wir großen Wert auf eine umfangreiche Ernährungs- und Dufttherapie, da auch diese Eindrücke wesentlich zum Wohlbefinden der Patienten beitragen.“

Einen Einblick in die palliativmedizinische Betreuung gibt Dipl.-Med. Jürgen Sopora Betroffenen, Angehörigen und Interessierten im Rahmen der Patientenakademie am 24. Januar um 18 Uhr im Foyer der Klinik. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Pressekontakt

Caterin Schmidt

Regionalleitung Ambulantes Marketing Region Ost, Standortleitung Helios Bördeklinik
Caterin Schmidt

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Die Helios Bördeklinik in Neindorf verfügt in fünf Fach- und zwei Belegabteilungen über 184 Betten. Rund 270 Mitarbeiter versorgen jährlich rund 10.000 stationäre Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. 15 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 3,9 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 43 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden in Spanien über 9,7 Millionen Patienten behandelt, davon 9,4 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

Helios und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.