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Neues CT verbessert Diagnostik und Therapie in der Helios Bördeklinik
Pressemitteilung

Neues CT verbessert Diagnostik und Therapie in der Helios Bördeklinik

Oschersleben

Ab Montag, den 13. Juli geht der neue Computertomograph (CT) der Neindorfer Klinik in Betrieb. Verbesserte Diagnostik und Therapie, kürzere Rekonstruktionszeiten und mehr Untersuchungsverfahren unterscheiden das neue Gerät von seinem mehr als zwölf Jahre alten Vorgängermodell.

„Mit dem neuen Computertomograph (CT) haben wir sowohl für unsere Mitarbeiter als auch für unsere Patienten neue Möglichkeiten geschaffen. Neben einer besseren Bildqualität bietet die neue Technik erweiterte Untersuchungsverfahren in der Diagnostik und Therapie“, erklärt Klinikgeschäftsführer Michael Lange.

Der neue Computertomograph Canon Aquilion™ PRIME SP verfügt über 80 Detektorreihen anstatt der bisher verfügbaren 16. „Bei allen Untersuchungen erzielen wir damit über eine niedrigere Strahlungsbelastung und bessere Bildqualität. Wir Ärzte erhalten Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Diagnostik mit neuesten Low-Dose-Technologien und mit deutlich kürzeren Rekonstruktionszeiten. Im älteren Modell entstanden 1,5 Bilder pro Sekunde nun sind es bis zu 50 Bilder pro Sekunde“, erklärt Dipl. med. Peter Bönicke, Chefarzt in der Neindorfer Klinik. Auch der Funktionsumfang ist größer.

„So lassen sich große und kleine Blutgefäße mit der neuen Medizintechnik nicht nur besser sichtbar machen, sondern auch anhand von CT-Angiographien, also Untersuchungen von Gefäßen, wird künftig z. B. die Schlaganfalldiagnostik gravierend verbessert und verkürzt. Das ist ein großer Vorteil für unsere Patienten“, sagt der Chefarzt der Radiologie.

Durch die bessere und detaillierte Darstellung und die mit 78 cm größere Röhrenöffnung des neuen Computertomographen sind nun auch spezielle Untersuchungen möglich und es steht mehr Raum bei bildgesteuerten Interventionen oder für adipöse Patienten zur Verfügung. Besonders die sogenannte CT-Durchleuchtung, also die kontinuierliche Betrachtung von Vorgängen im menschlichen Körper, ermöglicht die dynamische Bilddarstellung. „Diese gestattet uns in der Krebsdiagnostik einen besseren Blick auf mögliche Tumoren zur Punktion und hilft uns in der weiterführenden Behandlung. Minimal invasiv können wir deutlich effizienter CT gestützt Abszesse im Körperinneren drainieren. Auch für die Schmerztherapie ist die dynamische Darstellung von Bedeutung. Schwer zugängliche neurologische Strukturen, z.B. im Bereich der Wirbelsäule, können sicher anvisiert und mit einem Schmerzmittel infiltriert werden“, erläutert der Mediziner.

Das tonnenschwere Gerät wurde am 25. Juni in der Klinik in Einzelteilen montiert und wird am Montag, den 13. Juli in Betrieb genommen. Die radiologische Abteilung der HELIOS Bördeklinik bietet neben Untersuchungen im CT auch die Magnetresonanztomographie (MRT), konventionelles Röntgen sowie Gefäßkontrastuntersuchungen an. Weitere Information finden Sie hier.

Fotocredit: HELIOS Kliniken
Bildunterschrift: Dipl. med. Peter Bönicke, Chefarzt in der Neindorfer Klinik neben dem Computertomographen

Rebecca Jahn

Referentin PR/Marketing Helios Bördeklinik

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