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Achtung Glatteis!
Pressemitteilung
Dem Sturz im Winter vorbeugen

Achtung Glatteis!

Oschersleben

Es knirscht so schön unter den Füßen. Die Welt um einen herum ist so friedlich und hell. Schneebedeckte Dächer und Bäume sorgen bei Kindern und Wintersportbegeisterten für strahlende Gesichter. Schnell können die vereisten Gehwege auch zur Schlitterpartie und somit zur Gefahr werden. Gerade für ältere Menschen birgt die friedliche Winterlandschaft Tücken. Thomas Klante, Departmentleiter der Geriatrie in der Helios Bördeklinik gibt wichtige Hinweise.

„Wer jetzt mit glatten Schuhen im Park joggen geht oder auf ungeräumten Rad- oder Gehwegen mit dem Fahrrad unterwegs ist, handelt unüberlegt und leichtsinnig“, weiß Thomas Klante, Leiter des Departments für Geriatrie in der Helios Bördeklinik.

Im Winter stützen wir nicht nur schneller, wir fallen auch härter auf den vereisten Wegen und Straßen. Knochenbrüche, Bänderrisse und Prellungen sind die häufigsten Unfallfolgen. Besonders davon betroffen sind ältere Menschen. „Die Sinneseindrücke sind nicht mehr so genau und die Reaktionsfähigkeit verlangsamt. Auch die Muskelkraft in den Armen und Beinen schwindet, sodass es schwerer wird, sich im Fall eines Sturzes abzufangen“, sagt Thomas Klante.

 

„Die Sinneseindrücke sind nicht mehr so genau und die Reaktionsfähigkeit verlangsamt. Auch die Muskelkraft in den Armen und Beinen schwindet, sodass es schwerer wird, sich im Fall eines Sturzes abzufangen"

Thomas Klante,Departmentleiter Geriatrie
Ältere Menschen sollten bei winterlicher Witterung auf sich besonders Acht geben.

Hinweise zum Vorbeugen eines Sturzes bei winterlicher Winterung

„Wer unbedingt vor die Tür muss, sollte das richtiges Schuhwerk tragen. Ein gutes Profil und eine rutschfeste Sohle geben einen guten Halt und dieser kann zusätzlich auch durch sogenannte Spikes erweitert werden. Für Gehstöcke gibt es spezielle Spikeaufsätze und auch der Rollator sollte mit Profilrädern ausgestattet werden“, weiß der Geriater. Ansonsten gilt die Regel: Vorsichtig sein, sich Zeit nehmen und unnötige Wege vermeiden. Besser ist es auch, nur bei Tageslicht unterwegs zu sein. Im Hellen lassen sich vereiste Stellen besser erkennen. „Ältere Menschen sollten sich begleiten lassen oder einen Gehstock mit einem festen und griffigen Gummimuff oder Spikeaufsatz zur Hilfe nehmen“, sagt Thomas Klante. Er rät, den Rollator lieber stehen zu lassen. „Er kann sich schnell im Schnee festfahren und auf vereisten Gehwegen und Straßen wegrutschen“.

Trotz aller Vorsorge: Was ist nach dem Sturz zu tun, wenn ein Bruch oder Bänderriss vermutet wird?

„Wer eine Verletzung am Fuß oder Bein vermutet, sollte keinesfalls versuchen allein humpelnd zum nächsten Arzt oder Krankenhaus zu gelangen. Verletzungen können so noch verschlimmert werden. Bis der Notarzt eintrifft, sollten die schmerzenden Gliedmaßen ruhiggestellt werden“, erklärt der Departmentleiter. Wie schnell ein Patient nach einem Bruch wieder geheilt ist, kann nicht pauschal beantwortet werden. „Das hängt von der Art des Bruches ab. Während ein einfacher Armbruch nach rund sechs Wochen verheilt ist, können sich komplizierte Brüche an Gelenken über Monate hinziehen“, erklärt Thomas Klante. Und weiter „Je jünger der Patient ist, desto schneller verheilt in der Regel der Bruch“.

Achtung Glatteis: Sechs Tipps um das Sturzrisiko zu reduzieren und die Sicherheit auf Glatteis zu verbessern

Richtiges Schuhwerk mit Profil tragen, zusätzlich können auch sogenannte Spikes genutzt werden. Auch der Rollator sollte mit Profilrädern ausgestattet werden.

Dabei wird der Körperschwerpunkt über dem vorderen Bein ausgerichtet. Der Fuß setzt mit ganzer Sohle auf. Die leicht nach vorn geneigte Körperhaltung sorgt für mehr Stabilität.

Mit einer Person eingehakt gehen oder sich an der Häuserwand oder einem Geländer entlang tasten.

Da das Rad keine Winterreifen hat, rutschen die Räder beim Bremsen auf Schnee und bei Glätte schnell zur Seite weg – eine hohe Unfallgefahr.

Um sich auf den Weg konzentrieren zu können, ist es für ältere Menschen besonders wichtig Hilfsmittel wie Brille oder Hörgerät zu benutzen.

Tiefer, gepresster Schnee ist sicherer als geräumte und glatte Wege, auf denen nicht gestreut wurde.

Pressekontakt:

Rebecca Jahn

Referentin PR/Marketing Helios Bördeklinik

Telefon

03949 935 230

Die Helios Bördeklinik in Neindorf verfügt in fünf Fach- und zwei Belegabteilungen über 184 Betten. Rund 270 Mitarbeiter versorgen jährlich rund 10.000 stationäre Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro. In Deutschland verfügt Helios über 89 Kliniken, 128 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sechs Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin. Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.