Fest im Sattel nach Hüft-Operation

Fest im Sattel nach Hüft-Operation

Blankenhain

„Ich dachte, ich lande im Rollstuhl“, sagt Iris Preuß. Stattdessen sitzt die 60-Jährige inzwischen wieder fest im Sattel ihrer Stute Shannon und plant mit ihrem Mann die nächste Radtour.

„Möglich wurde das durch eine beidseitige Hüfttotalendoprothesen-Implantation in nur einer Operation, bei der Muskeln und Weichteile geschont werden“, erläutert Priv.-Doz. Dr. med. Christoph Windisch, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie der Helios Klinik Blankenhain und Operateur der Patientin. „Ich hatte seit Jahrzehnten Schmerzen beim Laufen und bin immer wieder gestürzt“, erinnert sich Iris Preuß, die eine angeborene Fehlstellung der Hüfte (Hüftdysplasie) hat und an einer beidseitigen, fortgeschrittenen Hüftarthrose litt.

Bevor die Krankheit zuschlug, gehörte Sport zum Leben der Arzthelferin aus Dortmund, die inzwischen in Döllstedt im Ilm-Kreis lebt: Sie ging Joggen, Reiten oder machte ausgedehnte Radtouren mit ihrem Mann. Doch seit über zehn Jahren musste sie auf fast alles verzichten. „Reiten ging nur noch unter Schmerzen, was mich allerdings nicht davon abhielt“, verrät Preuß, die bereits seit Ihrem zwölften Lebensjahr diesem Hobby nachgeht.

Als sie dann im vergangenen Jahr nicht nur im rechten Bein unerträgliche Schmerzen beim Laufen hatte, sondern auch das linke dazu kam, stand für Iris Preuß fest: „Ich lasse mich operieren und zwar beide Hüften gleichzeitig.“

Jetzt ist sie froh, dass sie sich für den Eingriff entschieden hat. „Ich würde nie wieder so lange warten, es ist eine ganz neue Lebensqualität“, sagt Preuß. Demnächst will sie mit Ihrem Mann mit dem Wohnwagen und den Rädern an die Ostsee. Dafür trainiert sie schon fleißig auf dem Hometrainer. „Endlich kann ich mich wieder ohne Schmerzen bewegen“, sagt Iris Preuß und schwingt sich in den Sattel ihres Pferdes.

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Sandra Daneyko

Unternehmenskommunikation und Marketing

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