Mit der Digitalen Pathologie jetzt noch schneller zur individuell zugeschnittenen Therapie
Mikroskop trifft Computer

Mit der Digitalen Pathologie jetzt noch schneller zur individuell zugeschnittenen Therapie

Berlin

Das Helios Klinikum Berlin-Buch sowie das Helios Klinikum Emil von Behring in Berlin-Zehlendorf setzen gemeinsam auf diese moderne Form der Gewebediagnostik, bei der Gewerbeproben eingescannt, online gespeichert und ortsunabhängig am Computer beurteilt werden. Dieses Vorgehen ermöglicht zügigere und präzisere Diagnosen, so dass Patienten durch diese Art der Befundung noch schneller eine auf sie zugeschnittene Therapie erhalten.

Die Digitale Pathologie ist die Zukunft der Gewebediagnostik. Mit dem Helios Klinikum Berlin-Buch und dem Helios Klinikum Emil von Behring in Berlin-Zehlendorf sind jetzt die beiden Helios Häuser in der Hauptstadt gemeinsam in die Pathologie 4.0 gestartet – zum Vorteil der Patienten.

Von der Digitalisierung der Pathologie in den zwei Berliner Helios Kliniken profitieren Patientinnen und Patienten vor allem durch die Zeitersparnis. Denn mit der Digitalen Pathologie haben die Kliniken vom Eingang der Gewebeproben bis zum Versand des Befundberichtes einen komplett digitalen Workflow geschaffen. PD Dr. med. Thomas Mairinger ist der Chefarzt am Institut für Gewebediagnostik / Pathologie am Helios Klinikum Emil von Behring und maßgeblich für die Umsetzung verantwortlich: „Dieser erlaubt ein ortsunabhängiges Arbeiten, was einen verbesserten fachlichen Austausch ermöglicht, inklusive dem Einholen von Zweitmeinungen in kürzester Zeit. Die auf diese Weise gewonnene Zeit kommt den Patienten zugute, für die die Mediziner an den beiden Berliner Helios-Kliniken jetzt noch schneller eine individuelle Therapie entwickeln können.“

Dr. Sebastian Heumüller, Geschäftsführer der Helios-Region Ost, hebt hervor: „Mit der Pathologie 4.0 sind wir in Berlin wegweisend und zugleich zuversichtlich, ab der zweiten Jahreshälfte 2020 sukzessive mit weiteren Kliniken der Helios-Region Ost digital zu arbeiten. Hierfür bedarf es einer entsprechenden Infrastruktur sowie ausreichender Serverkapazitäten, die wir gern für das Patientenwohl investieren. Wir sind davon überzeugt, dass sich der Einsatz lohnt und unsere Patientinnen und Patienten den für sie erzielten Zeitgewinn für ihren Behandlungserfolg zu schätzen wissen, wie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die effizientere Arbeitsgestaltung.“

Denn auch für die Fachkräfte bietet diese moderne Form der Gewebediagnostik etliche Vorteile: So wird die Arbeitsweise durch neue Funktionen verbessert und erleichtert. Darüber hinaus kann durch die Digitalisierung ein Archiv mit Datenträgern in dauerhaft gleichbleibender Bildqualität aufgebaut werden, das allen Pathologen zur Verfügung steht. In der weiteren Zukunft ist auch der Einsatz von KI-Lösungen möglich.