Bauchschlagadererweiterung: oft unbemerkt und lebensgefährlich
Einladung zum Nationalen Aortenaneurysma Screeningtag

Bauchschlagadererweiterung: oft unbemerkt und lebensgefährlich

Berlin

Kurzvorträge, Vorsorgeuntersuchung und Aufklärungsgespräche: Gefäßspezialisten aus dem Helios Klinikum Berlin-Buch laden anlässlich des nationalen Aorten-Screeningtages der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin am Sonnabend, den 4. Mai 2019, von 10:00-14:00 Uhr zum Gesundheitstest rund um das Thema Bauchschlagadererweiterung (Bauchaortenaneurysma, BAA) ein.

Was haben Albert Einstein, Thomas Mann oder Charles de Gaulle gemeinsam? Sie sind an einem geplatzten Bauchaortenaneurysma (BAA) verstorben. Damals gab es nur ungenügende diagnostische Möglichkeiten, um die lebensbedrohliche Aussackung der Bauchschlagader im Vorfeld zu erkennen.

„Heutzutage kann man ein Aneurysma frühzeitig durch einen Blick in die Gefäße mittels schmerzloser Ultraschalluntersuchung nachweisen“

, sagt Dr. med. Andreas Gussmann, Direktor des Gefäßzentrums Berlin-Brandenburg und Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie im Helios Klinikum Berlin-Buch.

Ursachen

Hervorgerufen wird die Erweiterung der Hauptschlagader im Bauchraum häufig durch Gefäßverkalkungen, manchmal auch durch angeborene Erkrankungen oder Unfälle. Vor allem Männer über 65 Jahre leiden an einer krankhaft erweiterten Bauchschlagader. Aber auch Jüngere können betroffen sein – deutschlandweit sind es rund eine Million Menschen. Viele wissen es nicht.

Anzeichen?

„Leider bemerken Betroffene ein Aneurysma selten. Wenn Beschwerden wie Rücken- oder Flankenschmerzen oder Nierenbeschwerden auftreten besteht bereits Gefahr, dass sich die Aussackungen verändern oder kurz vor dem Platzen stehen“, warnt der Gefäßexperte Dr. Gussmann. Reißt jedoch plötzlich die übermäßig gedehnte Gefäßwand, besteht für Betroffene aufgrund des hohen Blutverlustes immer Lebensgefahr.

Oft wird eine krankhafte Erweiterung der Bauchschlagader nur zufällig im Rahmen einer Routineuntersuchung erkannt. „Frühzeitiges Untersuchen beim Screening klärt über den Zustand des Gefäßes auf. So kann man bei Bedarf rechtzeitig behandeln und den lebensbedrohlichen Zustand verhindern“, sagt Dr. Gussmann.

Einladung zum Aktionstag mit Screening

Sonnabend, 4. Mai 2019

10:00–14:00 Uhr

Helios Klinikum Berlin-Buch

Schwanebecker Chaussee 50

13125 Berlin

Treffpunkt: Gefäßchirurgische Ambulanz (Atrium C 1 roter Bereich Erdgeschoss)

  • Kurzvorträge zu Prävention, Risikofaktoren, Diagnostik und Therapie
  • Screening (Ultraschalluntersuchung)

Kostenfreie Teilnahme

Anmeldung, Überweisungsschein und Versichertenkarte nicht erforderlich

Parkplätze vorhanden

Kontakt

Helios Klinikum Berlin-Buch
Klinik für Gefäßchirurgie
Schwanebecker Chaussee 50, 13125 Berlin
Chefarzt: Dr. med. Andreas Gussmann
Direktor des Gefäßzentrums Berlin-Brandenburg
T (030) 94 01-53900
andreas.gussmann@helios-gesundheit.de
 

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Julia Talman

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