Das Institut für Gewebediagnostik erstellt feingewebliche Befunde von zu untersuchenden und therapierenden Organen bzw. Organteilen. Dabei wird das Gewebe präpariert und gefärbt und dann von erfahrenen Pathologen unter dem Mikroskop begutachtet. Diese Methode gibt Aufschluss über die Dignität des Prozesses (d.h. ob gutartig oder bösartig), über die Art der Veränderung (welche Entzündung, welche Art von Tumor) sowie – soweit dies das Material zulässt – über die Ausbreitung des Prozesses.

Zusätzlich werden im Institut für Gewebediagnostik auch Erbgutveränderungen bei Tumoren bestimmt, für die es die Möglichkeit einer zielgerichteten Therapie gibt bzw. diese zugelassen ist.