Rekonstruktion mit Silikonimplantaten

Rekonstruktion mit Silikonimplantaten

Für eine sofortige Rekonstruktion bietet sich als einfachstes Verfahren der Wiederaufbau mit einem Silikonimplantat an.

Hier steht eine Vielzahl von Implantaten und Hautexpandern mit unterschiedlichen Formen (rund / anatomisch), Oberflächen (glatt / texturiert) und Größen zur Verfügung, die wir individuell mit Ihnen abstimmen. Die Lage des Implantates kann hier je nach dem individuell verbliebenen Unterhautfettmantel über oder unter dem großen Brustmuskel sein. In manchen Fällen ist auch die Verwendung von zusätzlichen Verstärkungen des Implantatlagers durch Netze oder eine Matrix nötig. Diese Verstärkung besteht aus teils künstlichem und resorbierbarem Material oder teils aus natürlichem Kollagen.

Eine auf langfristiges Implantat basierte Rekonstruktion wird leider in den meisten Fällen zu weiteren Folgeoperationen in Ihrem Leben führen, da bei einseitiger Implantateinlage die natürliche Brust weiter dem Alterungsprozess unterliegt und somit eine zunehmende Asymmetrie entsteht. Auch das Risiko einer Kapselfibrose, d.h. einer unangenehmen Verhärtung der das Implantat umhüllenden Narbenschicht, besteht bei Rekonstruktionen durch Silikonimplantate deutlich häufiger als bei kosmetisch begründeter Einlage von Silikonimplantaten. Eine solche Kapselfibrose zieht ebenfalls Wechseloperationen nach sich.

Besonders bei den modernen hautsparenden Operationsverfahren kann das Silikonkissen aber auch als Übergangslösung verwendet werden, um den Hautmantel in seiner Form, Größe und Elastizität zu erhalten. Hierdurch kann die erste Operation erheblich verkürzt werden. Nach Abschluss der weiteren Behandlun kann dann in aller Ruhe entschieden werden, ob und in welcher Weise das Ergebnis verbessert werden soll. Hierfür und für die „verzögerte“ Rekonstruktion bevorzugen wir, wann immer möglich, den Brustwiederaufbau mit Eigengewebe