Oberschenkelstraffung

Oberschenkelstraffung

Da das Bindegewebe an den Oberschenkelinnenseiten sehr dünn ist, werden Hautüberschüsse nach größerem Gewichtsverlust oder bedingt durch das Älterwerden mit konsekutivem Elastizitätsverlust deutlich sichtbar.

Sport und Diät sind diese Zonen meistens unzureichend zugänglich. Die Kombination aus Fettabsaugung und Hautstraffung kann sinnvoll sein. Um die Haut am Oberschenkelbereich vermehrt zu spannen, dünnen wir die darunterliegenden Fettzellen aus. Damit gefürchtete Lymphansammlungen und unschöne Narben vermieden werden, verwenden wir moderne und schonende Operationsverfahren.

Das postoperative Tragen von verordneter Kompressionswäsche unterstützt den Heilungsprozess.

Der Operationsverlauf bei der Oberschenkelstraffung

Der Hautüberschuss der Oberschenkel wird durch eine mediale Oberschenkelstraffung behandelt bei der das überschüssige Haut- und Fettgewebe an der Innenseite der Oberschenkel direkt über eine spezielle Schnittführung herausgetrennt wird. Je nach Hautmuster und Fettgewebsverteilung wird dieser vertikale Schnitt entlang der Oberschenkelinnenseite mit einer horizontalen Schnittführung entlang der Leiste kombiniert, sodass wir zumeist auf eine T-förmige Narbe verzichten und eine für Wundheilungsverzögerungen weniger anfällige L-förmige Narbe realisieren können. Die Fettabsaugung stellt ein ideales Verfahren dar, die Außenseite der Oberschenkel zu konturieren. 

Die alleinige Liposuktion (Fettabsaugung) bietet eine ideale Technik, die Oberschenkelkontur bei gut erhaltener Hautelastizität zu optimieren, ohne überschüssige Haut zu entfernen. Allerdings ist bei Patientinnen und Patienten mit überschüssiger und unelastischer Haut eine operative Oberschenkelstraffung mit Entfernung der überschüssigen Haut erforderlich und kann dann mit einer Liposuktion kombiniert (Dermolipektomie) werden, um ein optimales Resultat zu erreichen.

Eine Oberschenkelstraffung kann zu einer signifikanten Verbesserung der Hautspannung und Kontur sowie zu einem verjüngten Erscheinungsbild und verbesserten Körpergefühl führen. Der Straffungseffekt ist bereits unmittelbar nach der Operation sichtbar. Während der ersten sechs bis acht Wochen der Genesung wird eine Kompressionshose getragen, um die Schwellung zu minimieren und die Anpassung des Hautgewebes auf die neue Körperform zu unterstützen. Die Anfangsphase ist meist von Schwellungen und blauen Flecken begleitet, die sich vollständig zurückbilden.

Auf einen Blick

  • Fachbegriff: Oberschenkel-Lift, Oberschenkeldermolipektomie
  • Art der Narkose (Anästhesie): Vollnarkose
  • Eingriffsdauer (Operationszeit): 2,5 – 3,5 Stunden
  • Klinikaufenthalt: ca. 3-5 Übernachtungen (je nach Ausmaß der Operation)
  • Nachbehandlung: Kompressionshose für 6–8 Wochen
  • gesellschaftsfähig: nach ca. 1–2 Wochen
  • arbeitsfähig: nach ca. 1–2 Wochen (je nach körperlicher Belastung)
  • Schonzeit: ca. 6-12 Wochen (je nach Sportart)
  • Kosten: ab 5.500,00 Euro