Normalgroße Brüste, die nach Schwangerschaft oder Gewichtsabnahme an Fülle und Elastizität verloren haben, können mit einer ähnlichen Technik, wie bei der Brustverkleinerung, korrigiert werden. 
Mit einer Bruststraffung (Mastopexie), die übrigens auch mit einem Brustimplantat kombiniert werden kann, wird der gelockerte Hautmantel korrigiert und eine festere, jugendliche Form gebildet.
 

Der Ablauf bei der Bruststraffung

Bei der Mastopexie wird die Brust in der Regel nicht bzw. nur sehr minimal verkleinert und umgeformt. Ungleichheiten zwischen beiden Seiten können ausgeglichen werden, indem eine Seite nur gestrafft und die andere Seite angepasst wird. Dies kann je nach Befund durch eine Gewebereduktion oder eine Vergrößerung durch Fettgewebetransplantation erfolgen. Das Vorgehen bei der Operation muss dabei an Ihre individuellen Faktoren, wie die Brustgröße und -form, die Brustwarzenposition, eine mögliche Ungleichheit zwischen den Brüsten (Asymmetrie), die Gewebebeschaffenheit sowie an Ihre persönlichen Wünsche angepasst werden.

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose im Rahmen eines mehrtägigen stationären Aufenthalts. Die erforderlichen Untersuchungen führen wir prästationär in der Klinik durch. Hier haben Sie auch Gelegenheit, die Narkoseart mit dem Anästhesisten zu besprechen. Die Operation dauert meist zwischen zwei bis drei Stunden. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, erhalten Sie in der Regel im Anschluss eine Kompressions-BH, welche sechs Wochen lang Tag und Nacht getragen werden sollte. In dieser Zeit sollten Sie sich körperlich schonen, schweres Heben und Tragen sowie Überkopfbewegungen vermeiden.

Auf einen Blick

  • Narkoseart: Vollnarkose
  • Eingriffsdauer: 2-3 Stunden
  • Schmerzen: gering
  • Klinikaufenthalt: 3-5 Tage
  • Nachbehandlung: Kompressions-BH für 6 Wochen
  • gesellschaftsfähig: nach ca. 5-7 Tagen
  • Schonzeit: 6 Wochen, kein Sport: 12 Wochen
  • Kosten: ab 6.000,00 Euro