Kinderorthopädisches Behandlungsspektrum

Die Spezialisten versorgen sämtliche Fuß-/ Hüftdeformitäten, Ausrenkung der Kniescheibe

Die Kinderorthopäden diagnostizieren und therapieren ambulant und stationär nach neuesten Methoden

Die Spezialisten behandeln Erkrankungen - angeboren oder erworben - auch konservativ, also ohne Operation, wenn es medizinisch sinnvoll ist.

Sollte ein Eingriff nötig sein, arbeiten sie - wenn immer möglich - schonend mit minimalinvasiven Methoden, um die Gesundheit ihrer jungen Patienten zu schonen.

Versorgt werden:

  • alle Fußdeformitäten, einschließlich Klumpfüße
  • alle Krankheiten der kindlichen Hüfte, beispielsweise Fehlbildung der Hüftgelenkspfanne (Hüftdsyplasie) oder Verrenkung (Luxation)
  • Fehlstellungen der Beine, beispielsweise X- und O- Beine
  • Korrektur verschiedenen langer Beine (Kallusdistraktion) mit modernsten Methoden (schmerzfreie, von außen elektromagnetisch steuerbare Implantate)

Ausrenkung der Kniescheibe bei Kinder und Jugendlichen

Patellaluxation - erst ohne OP behandelbar

Bei Kindern und Jugendlichen zwischen 8 bis 14 Jahren kann infolge einer Bagatellverletzung oder  ohne äußeren Anlass die Kniescheibe  herausspringen. Das ist meist sehr schmerzhaft - durch eine Streckung des Knies lässt sich die Verrenkung in aller Regel beheben.

Meist führt diese Verletzung zu einer Zerreißung des seitlichen Kniescheibenbandapperates.

Eine MRT ist  nötig, um Begleitverletzungen erkennen zu können. In der Regel ist die Behandlung nach einer „Erstluxation“ konservativ, d.h. eine Kniescheibenstabilisierende Schiene (Z.B. Patellapro oder PT-Controll) sorgt für eine sichere Vernarbung der zerissenen Bandstrukturen und führt in Kombination mit gezieltem Muskelaufbautraining  in über 50 Prozent  der Fälle zu einer dauerhaften Stabilität des Kniegelenkes.

 

 

Bei einer erneuten Ausrenkung wird Operation empfohlen

Falls  es zu einer erneuten Ausrenkung kommt oder aber bei sehr jungen Kindern ( unter 12. Lebensjahr) wird häufig eine operative Stabilisierung der Kniescheibe empfohlen.

Die die Erfahrung zeigt, dass eine rein „konservative“ Behandlung nicht mehr erfolgsversprechend ist.

Hier ist ein erfahrener Kinderorthopäde gefragt, der die Situation anhand einer gründlichen  körperlichen Untersuchung und der MRT-Bilder abschätzt und ggf. eine Operation empfiehlt.

Operativ kommen diverse unterschiedliche Techniken in Frage, die einerseits den Bandapparat wieder stabilisieren und andererseits auch andere begünstigende Faktoren, wie z.B. X-Beine, Beindrehfehler oder sonstige ursächliche Störungen beheben sollen.

Prinzipiell sind die meisten der Verfahren auch bei einem wachsenden Skelett möglich.

Die Kinderorthopäden verfügen über ene entsprechende operative  Expertise durch langjährige Erfahrung aufgrund einer Vielzahl solcher Eingriffe in der Vergangenheit.