„Ein Lächeln beim Betreten des Zimmers ist die schönste Wertschätzung, die ich von den Kindern erhalten kann.“

Robert Kohn berichtet über seine Arbeit als Physiotherapeut in der Kinderklinik.

Robert, wie bist Du Physiotherapeut geworden?

Ich hatte bereits in meiner Jugend als Nachwuchstrainer Freude, Kinder und Jugendliche zu fördern und ganzheitlich besser zu machen. Durch ein FSJ (Freiwilliger soziales Jahr im Sport) verstärkte sich mein Gedanke unbedingt mit Menschen und Bewegung arbeiten zu wollen. Die Vielschichtigkeit des Berufes als Physiotherapeut überzeugte mich und ich begann die Ausbildung in Potsdam, was ich bisher keine Sekunde bereute.

Welche Aufgabenbereiche hast Du?

Ich bin verantwortlich für die Kinderonkologie, Kinderrheumatologie und Kinder – und Jugendpsychiatrie (KJP). Die Aufgaben sind dementsprechend sehr verschieden. Während es auf der Kinderrheumatologie auf eine präzise Befundung und fachgerechte Krankengymnastik nach Punktion ankommt, versuche ich auf der Kinderonkologie die Patienten möglichst fit zu halten, da sie zum Teil sehr lange Liegezeiten haben.  Aber auch die Mobilisation nach Operationen ist ein wichtiger Bestandteil. Einen anderen Ansatz verfolge ich in der KJP. Hier versuche ich über ein bewegungstherapeutisches Angebot wieder kleine Erfolge zu vermitteln und sich selbst neu zu erleben und zu spüren.

Wie bist Du zu Helios gekommen?

Durch einen Wechsel des Wohnortes wollte ich mich beruflich neu orientieren. Im Internet wurde ich auf die Stelle im Helios Klinikum Berlin-Buch aufmerksam und habe mich prompt beworben. Nun bin ich bereits zwei Jahre in einem tollen Team.

Wie genau hilfst Du Deinen Patienten?

Ich versuche den Kindern offen, ehrlich, manchmal sicher auch etwas forsch und vor allem mit viel Humor gegenüberzutreten. Mein Ziel ist dabei eine schnelle Vertrauensbasis. Die Einbindung der Interessen und Hobbies in die Behandlung ist dabei elementar wichtig.

Was begeistert Dich an der Arbeit mit den kleinen Patienten am meisten?

Am meisten begeistert mich, wie unsere kleinen Kämpfer mit teils sehr schweren und chronischen Krankheiten umgehen. Aber auch die Ehrlichkeit und eine gewisse Naivität lassen schnelle Behandlungserfolge zu.

Fühlst Du Dich von Deinen Patienten wertgeschätzt?

Definitiv! Ein Lächeln beim Betreten des Zimmers ist die schönste Wertschätzung, die ich von den Kindern erhalten kann.

Fühlst Du Dich wohl bei Helios?

Ich komme täglich gerne zur Arbeit, also ja. Besonders das Bestreben, ein modernes Krankenhaus zu sein, gibt mir ein gutes Gefühl. Weiterhin gibt es viele Möglichkeiten sich mit einzubringen und mitzugestalten, was ich persönliche für meine Arbeit brauche.